English Woman's Journal - Chaos im Gerichtssaal: Prozess um schwerstes Zugunglück in Griechenland vertagt

Chaos im Gerichtssaal: Prozess um schwerstes Zugunglück in Griechenland vertagt


Chaos im Gerichtssaal: Prozess um schwerstes Zugunglück in Griechenland vertagt
Chaos im Gerichtssaal: Prozess um schwerstes Zugunglück in Griechenland vertagt / Foto: Sakis Mitrolidis - AFP

Beim Prozess zum schlimmsten Zugunglück in der Geschichte Griechenlands ist im Gerichtssaal Chaos ausgebrochen. Nur wenige Stunden nach seinem Beginn wurde der Prozess deshalb am Montag vertagt. Zuvor hatten sich hunderte Menschen in das zum Gerichtssaal umfunktionierte Versammlungsgebäude der Universität von Larisa gedrängt, laut dem Bericht eines AFP-Reporters kam zu chaotischen Szenen.

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Am 28. Februar 2023 war in Tempi in der Nähe von Larisa ein Passagierzug auf dem Weg von Athen nach Thessaloniki frontal mit einem Güterzug zusammengeprallt - 57 Menschen starben. Mehr als 350 Zeuginnen und Zeugen sollen bei dem am Montagmorgen begonnenen Prozess in der Stadt Larisa aussagen, darunter auch Überlebende des Unglücks. Nach der Vertagung soll die Verhandlung nun erst am 1. April fortgesetzt werden.

Angeklagt sind 36 mutmaßlich Verantwortliche für die Katastrophe. Neben Bahnmanagern und Beamten muss sich auch der diensthabende Bahnhofsvorsteher aus der Unglücksnacht verantworten. Bei einer Verurteilung drohen mehreren Angeklagten lebenslange Haftstrafen.

R.Wilson--EWJ

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