English Woman's Journal - Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht"

Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht"


Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht"
Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht" / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit ist nach eigenen Worten von dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein "manipuliert und getäuscht" worden. Es sei für sie sehr wichtig sich der Tatsache zu stellen, dass sie Epsteins Vergangenheit nicht genauer hinterfragt habe "und dass ich in diesem Ausmaß manipuliert und getäuscht wurde", sagte Mette-Marit in einem am Freitag ausgestrahlten Interview mit dem Sender NRK.

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In Ende Januar veröffentlichten Ermittlungsakten zum Fall Epstein taucht Mette-Marits Name mindestens tausend Mal auf. Inhalt und Tonfall des von norwegischen Medien veröffentlichten E-Mail-Wechsels aus den Jahren 2011 bis 2014 deuten auf eine gewisse Vertrautheit zwischen der Kronprinzessin und dem Sexualverbrecher Epstein hin.

"Natürlich wünschte ich, ihn nie getroffen zu haben", sagte Mette-Marit nun über ihre Bekanntschaft mit Epstein. Jegliche Spekulationen über die Art ihres Verhältnisses wies sie zurück: "Es war ein freundschaftliches Verhältnis. Er war vor allem ein Freund für mich. Wenn Sie wissen wollen, ob die Beziehung anderer Natur war - die Antwort ist Nein."

Die Enthüllungen über Mette-Marits Freundschaft mit Epstein lösten in Norwegen Zweifel an ihrer Eignung als künftige Königin aus. Zudem belastet ein Vergewaltigungsprozess gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Hoiby das norwegische Königshaus. Die Staatsanwaltschaft fordert gut siebeneinhalb Jahre Haft für Hoiby wegen Vergewaltigung von vier Frauen und Gewaltvorwürfen.

Wegen der Skandale ist die Beliebtheit des norwegischen Königshauses auf einen historischen Tiefstand gefallen. Nur 60 Prozent der Norwegerinnen und Norweger äußerten in einer aktuellen Umfrage eine positive Meinung über die königliche Familie.

A.Wallace--EWJ

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