English Woman's Journal - Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt

Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt


Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt
Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

In Leipzig haben Polizeibeamte innerhalb weniger Tage mehrere Bärlauchdiebe auf frischer Tat ertappt und insgesamt hundert Kilogramm Knollen beschlagnahmt. In der Nacht zu Montag kontrollierte die Polizei drei Männer, die 54 Kilogramm Bärlauch in ihrem Auto transportierten, wie die Polizei in der sächsischen Stadt mitteilte. Angaben zur Herkunft der Knollen machten die Männer im Alter zwischen 22 und 43 Jahren nicht.

Textgröße ändern:

Bereits am Donnerstag hatten Polizisten einen unbekannten Menschen im Leipziger Auwald verfolgt, der fast 46 Kilogramm Bärlauch aus dem Waldboden geerntet hatte. Der oder die Unbekannte konnte demnach flüchten. In beiden Fällen wurden die Knollen beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.

In Sachsen, aber auch anderswo werden während der Bärlauchsaison regelmäßig Täter gefasst, die Großmengen des Gewächses ernten oder noch vor dem Sprießen die Knollen ausgraben. Der im Frühjahr wachsende Bärlauch ist im Leipziger Auwald und im Umland weit verbreitet.

Das Gewächs mit dem typischen knoblauchähnlichen Geruch wird gern etwa für Pesto oder Salat gesammelt. Nach dem sächsischen Waldgesetz darf allerdings jeder nur eine kleine Menge in der Größe eines Handstraußes für den Eigenbedarf ernten.

Wer den wilden Knoblauch in größeren Mengen und für gewerbliche Zwecke sammeln will, braucht eine Genehmigung der Waldbesitzer oder der Naturschutzbehörde. In Naturschutzgebieten ist das Sammeln gänzlich verboten.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Textgröße ändern: