English Woman's Journal - Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan

Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan


Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan
Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan / Foto: Lluis GENE - AFP

Nach den schweren Zugunglücken in Spanien im vergangenen Monat mit fast 50 Toten haben sich die Regierung und die streikenden Gewerkschaften auf einen Aktionsplan zur Verbesserung der Sicherheit auf den Schienen geeinigt. Vereinbart worden seien unter anderem "Investitionen in die Instandhaltung der Infrastruktur" sowie "das notwendige Personal für deren Umsetzung", sagte am Montag ein Sprecher der Gewerkschaft Semaf nach einem Treffen mit Vertretern des Verkehrsministeriums.

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Die Lokführer in Spanien waren am Montagmorgen in den Streik getreten, um mehr Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit und Personal zu fordern. Der Arbeitskampf brachte teilweise den Bahnverkehr zum Erliegen, es kam zudem zu vielen Verspätungen. Eigentlich sollte der Streik bis Mittwoch dauern - nach der Einigung mit der Regierung auf den 25 Punkte umfassenden Aktionsplan beendeten die Gewerkschaften aber den Streik.

Am 18. Januar war auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla ein Zug des privaten Bahnunternehmens Iryo im andalusischen Adamuz entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der spanischen Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. 46 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 120 Insassen wurden verletzt. Nur zwei Tage später entgleiste in Katalonien ein weiterer Zug. Der Fahrer wurde getötet und mehrere Menschen wurden verletzt.

S.Smith--EWJ

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