English Woman's Journal - Messerangreifer von Würzburg wird dauerhaft in Psychiatrie untergebracht

Messerangreifer von Würzburg wird dauerhaft in Psychiatrie untergebracht


Messerangreifer von Würzburg wird dauerhaft in Psychiatrie untergebracht
Messerangreifer von Würzburg wird dauerhaft in Psychiatrie untergebracht / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Der für den Tod von drei Frauen verantwortliche Messerangreifer von Würzburg wird dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht. In dem Sicherungsverfahren gegen den 32 Jahre alten Mann ordnete das Landgericht Würzburg am Dienstag die Unterbringung an. Das Gericht folgte damit den Forderungen von Staatsanwaltschaft, Nebenklägern und Verteidigern. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) begrüßte, dass der Mann nicht mehr in Freiheit kommt.

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Gutachter hatten den aus Somalia stammenden Angeklagten in dem seit April laufenden Verfahren wegen einer paranoiden Schizophrenie als schuldunfähig eingestuft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann am 25. Juni vergangenen Jahres in der Würzburger Innenstadt drei Frauen mit einem Messer getötet hatte.

Außerdem versuchte er demnach, zehn weitere Menschen zu töten. Neun von ihnen wurden verletzt. Er soll die Opfer in einem Kaufhaus und in der Nähe davon angegriffen haben. Einen Menschen soll er gleich zweimal attackiert haben - einmal in dem Kaufhaus und einmal außerhalb. Deswegen wurde er des versuchten Mords in elf Fällen beschuldigt.

Der Beschuldigte gab laut Staatsanwaltschaft an, dass Stimmen in seinem Kopf ihm die Tat befohlen hätten. Die Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf islamistische Motive. Der Angreifer handelte demnach als Einzeltäter.

Söder sagte im Anschluss an eine Kabinettssitzung in München zu dem Urteil, der Angriff sei "ein erschütterndes Attentat" gewesen. "Es hat ganz Bayern bewegt und getroffen." Es sei gut, dass dieses Verfahren nun abgeschlossen sei und keine Freilassung des Manns erfolgen werde. Die Landesregierung fühle noch immer mit den Opfern, sagte Söder. "Das bleibt eine tragische Tat, die damals Bayern schwer ins Herz getroffen hat."

K.R.Jones--EWJ

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