English Woman's Journal - Bei Entrümpelung entdeckte Frauenleiche: Tatverdacht gegen Lebensgefährten erhärtet

Bei Entrümpelung entdeckte Frauenleiche: Tatverdacht gegen Lebensgefährten erhärtet


Bei Entrümpelung entdeckte Frauenleiche: Tatverdacht gegen Lebensgefährten erhärtet
Bei Entrümpelung entdeckte Frauenleiche: Tatverdacht gegen Lebensgefährten erhärtet / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Im Fall einer bei einer Entrümpelung entdeckten Frauenleiche im nordrhein-westfälischen Monheim ist die Polizei bei der Aufklärung vorangekommen. Der Tatverdacht gegen den verstorbenen Wohnungsinhaber habe sich erhärtet, teilte die Kreispolizeibehörde Mettmann am Mittwoch mit. Durch einen DNA-Abgleich wurde die Frau als langjährige Lebensgefährtin des Mannes identifiziert.

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Die teils skelettierte Frauenleiche war Ende Januar bei Entrümpelungsarbeiten in der verwahrlosten Wohnung eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden. Dort hatte sich der Wohnungsinhaber am 6. November 2025 während eines Polizeieinsatzes wegen des Verdachts eines Waffendeliktes mit einer Schusswaffe selbst lebensgefährlich verletzt. Der damals 52-Jährige war kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Seine Wohnung wurde von der Polizei versiegelt und erst Ende Januar für die Entrümpelung freigegeben.

Die Frau war nicht als vermisst gemeldet, wie die Polizei nun weiter mitteilte. Auch hätten keinerlei Informationen über ihr Ableben bei den zuständigen Ämtern vor gelegen. Die Polizei habe Angehörige der Verstorbenen informiert und gehe davon aus, "dass sie Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist". Dies hätten erste Befunde im Rahmen der Obduktion durch die zuständige Rechtsmedizin ergeben.

Wann die Frau zu Tode kam, ist weiter unklar. "Aufgrund von übereinstimmenden Zeugenhinweisen und den bisherigen Ermittlungsergebnissen" erhärtete demnach aber der Tatverdacht gegen den verstorbenen Wohnungsinhaber. Das Motiv für die Tat sei unklar.

R.Wilson--EWJ

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