English Woman's Journal - Tod von Zugbegleiter: Bundesverkehrsminister fordert mehr Schutz für Bahnpersonal

Tod von Zugbegleiter: Bundesverkehrsminister fordert mehr Schutz für Bahnpersonal


Tod von Zugbegleiter: Bundesverkehrsminister fordert mehr Schutz für Bahnpersonal
Tod von Zugbegleiter: Bundesverkehrsminister fordert mehr Schutz für Bahnpersonal / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach dem Tod eines Zugbegleiters nach einem Angriff in einer Regionalbahn in Rheinland-Pfalz hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) verstärkte Schutzmaßnahmen für Bahnpersonal angemahnt. "Wir müssen gemeinsam mehr tun für den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", erklärte Schnieder am Mittwoch laut Mitteilung seines Ministeriums in Berlin. "Züge und Bahnhöfe müssen sicher sein." Alle staatlichen Ebenen seien nun gefragt, der steigenden Gewaltbereitschaft Einhalt zu gebieten.

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"Das ist nicht nur ein schwarzer Tag für die gesamte Eisenbahnfamilie, sondern für uns alle", fügte Schnieder hinzu. Er sei "entsetzt und fassungslos" über den Tod des Zugbegleiters. "Es ist furchtbar, dass ein Kundenbetreuer bei der normalen Ausübung seiner Arbeit ums Leben kommt – getötet durch rohe und sinnlose Gewalt." Sein tiefes Mitgefühl gelte der Familie sowie den Kolleginnen und Kollegen und Freunden des Zugbegleiters.

Der Zugbegleiter wurde am Montagabend während einer Fahrkartenkontrolle in Landstuhl bei Kaiserslautern lebensbedrohlich verletzt, als er einen Reisenden wegen fehlenden Fahrscheins des Zuges verweisen wollte. Nach Faustschlägen gegen den Kopf musste der 36-Jährige reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er später seinen Verletzungen erlag. Als Tatverdächtiger wurde ein 26-Jähriger noch am Tatort festgenommen, gegen ihn wurde am Dienstagabend Haftbefehl erlassen.

B.Mclean--EWJ

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