English Woman's Journal - Drogentod von 16-Jährigem in Bayern: Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft

Drogentod von 16-Jährigem in Bayern: Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft


Drogentod von 16-Jährigem in Bayern: Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft
Drogentod von 16-Jährigem in Bayern: Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach dem Drogentod eines 16-Jährigen in Bayern sitzen zwei Verdächtige in Untersuchungshaft. Es handle sich um einen 17-Jährigen und einen 22-Jährigen, teilte die Polizei Würzburg am Donnerstag mit. Sie sollen demnach für dessen Tod verantwortlich sein.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten wurde er 16-Jährige am Samstagmorgen bewusstlos auf einer Straße im Stadtteil Heuchelhof gefunden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Mittwoch starb. Die beiden Beschuldigten gaben demnach ursprünglich an, den Jugendlichen dort gefunden und die Rettungskräfte gerufen zu haben.

Bei den Ermittlungen stellte sich dann aber heraus, dass der 17-Jährige und der 22-Jährige den Jugendlichen nicht zufällig fanden. Sie sollen am Vorabend gemeinsam mit dem 16-Jährigen Opiate konsumiert haben. Als dieser am Samstagmorgen nicht mehr ansprechbar war, sollen sie ihn auf die Straße vor das Haus gebracht und dort den Notruf verständigt haben.

Noch am Samstag wurden die beiden Verdächtigen festgenommen. Sie sitzen nun wegen des Verdachts der leichtfertigen Verursachung des Todes eines anderen Menschen durch die Abgabe von Drogen in Untersuchungshaft.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Textgröße ändern: