English Woman's Journal - Gedenken an Opfer des schweren Zugunglück im Süden Spaniens

Gedenken an Opfer des schweren Zugunglück im Süden Spaniens


Gedenken an Opfer des schweren Zugunglück im Süden Spaniens
Gedenken an Opfer des schweren Zugunglück im Süden Spaniens / Foto: CRISTINA QUICLER - AFP

Eine Woche nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens haben Menschen in der Region Andalusien der 45 Todesopfer gedacht. In der Hafenstadt Huelva, aus der viele der Opfer stammten, wurde um 19.43 Uhr - der Uhrzeit des Unfalls - eine Schweigeminute abgehalten.

Textgröße ändern:

In der Ortschaft Adamuz, die nahe der Unglücksstelle liegt, wurde eine Trauermesse abgehalten. "Vor einer Woche wurde es Nacht, eine dunkle und tragische Nacht", sagte der Bischof von Córdoba, Jesús Fernández, bei der Messe. "Hunderte Menschen haben Reisen in entgegengesetzte Richtung angetreten. 45 von ihnen sind nie an ihrem Ziel angekommen."

In der Nähe von Adamuz nordöstlich von Córdoba war am Sonntag vergangener Woche ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Bahnunternehmens Iryo entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der spanischen Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. 45 Menschen kamen dabei ums Leben. Erste Ermittlungen deuten auf einen Schienenbruch als Unglücksursache hin.

Der Iryo-Zug war auf dem Weg von der Mittelmeer-Stadt Málaga in die Hauptstadt Madrid, der entgegenkommende Renfe-Zug auf dem Weg von Madrid nach Huelva. 36 der 45 Todesopfer saßen in dem Zug Richtung Huelva.

Am kommenden Samstag sollte in Huelva eine staatliche Trauerfeier stattfinden, an der Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez und Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno teilnehmen sollten. Spanischen Medienberichten zufolge wurde der Termin aber auf Wunsch der Angehörigen verschoben.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Textgröße ändern: