English Woman's Journal - Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien

Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien


Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien
Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien / Foto: Josep LAGO - AFP

Knapp drei Tage nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens mit mindestens 42 Todesopfern ist es in dem Land erneut zu einem tödlichen Unfall im Bahnverkehr gekommen. Bei dem Zusammenstoß eines Nahverkehrszuges mit einer eingestürzten Mauer seien ein Mensch getötet und vier weitere schwer verletzt worden, erklärte der Sprecher der Feuerwehr der nordöstlichen Region Katalonien, Claudi Gallardo, am Dienstagabend. Der Unfall ereignete sich etwa 40 Kilometer westlich von Barcelona.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des Betreibers der katalanischen Nahverkehrszüge, Rodalies de Catalunya, handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Mitarbeiter des Unternehmens.

Eine Stützmauer war dem spanischen Zivilschutz zufolge auf die Gleise nahe dem Ort Gelida gestürzt und hatte damit den Unfall verursacht. Die Mauer war in Folge eines Sturms eingestürzt, wie die spanische Bahngesellschaft Adif mitteilte. Der Betrieb der katalanischen Nahverkehrszüge sei in Folge des Unfalls zunächst unterbrochen.

Die katalanischen Rettungsdienste erklärten, 37 Verletzte, die meisten von ihnen mit leichten Verletzungen, versorgt zu haben. Dafür seien 20 Krankenwagen im Einsatz gewesen. Am stärksten betroffen waren die Passagiere in dem ersten Waggon. Die Feuerwehr erklärte, ein Passagier habe aus dem Zug befreit werden müssen.

Die Rettungskräfte setzten in der Dunkelheit Taschenlampen ein, um die Trümmer des entgleisten Bahnwagens zu untersuchen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Demnach hatte der Aufprall den Waggon in eine Masse zusammengepressten Metalls verwandelt.

Am Sonntag war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe dem Ort Adamuz im Süden Spaniens entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Dabei starben nach Behördenangaben mindestens 42 Menschen, 37 Verletzte befinden sich derzeit noch im Krankenhaus. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache ist bislang unklar.

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Tödliche Attacke in Pariser Vorstadt: Hitlers "Mein Kampf" bei Angreifer gefunden

Nach dem offenbar rassistisch motivierten Anschlag im Großraum Paris mit einem Toten und fünf Verletzten haben die Ermittler in der Wohnung des mutmaßlichen Angreifers eine Ausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" gefunden. Das Buch sei bei einer Durchsuchung der Wohnung im westlich von Paris gelegenen Plaisir entdeckt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus Ermittlerkreisen. Gefunden wurden außerdem eine Bibel und ein Koran.

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Textgröße ändern: