English Woman's Journal - Sohn von getötetem US-Regisseur Reiner formell des Mordes beschuldigt

Sohn von getötetem US-Regisseur Reiner formell des Mordes beschuldigt


Sohn von getötetem US-Regisseur Reiner formell des Mordes beschuldigt
Sohn von getötetem US-Regisseur Reiner formell des Mordes beschuldigt / Foto: Frederic J. BROWN - AFP

Nach dem gewaltsamen Tod von US-Regisseur Rob Reiner und dessen Frau ist der Sohn des Paares formell des Mordes beschuldigt worden. Der 32-jährige Nick Reiner solle wegen zweifachen Mordes angeklagt werden, teilte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles am Dienstag (Ortszeit) mit. Der durch Filme wie "Harry und Sally" und "Stand By Me" bekannte Regisseur und seine Frau Michele Singer Reiner waren am Sonntag tot in ihrer Villa in Los Angeles aufgefunden worden, laut Staatsanwaltschaft wurden sie erstochen.

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Nick Reiner war noch am Sonntagabend unter dem Verdacht festgenommen worden, seine Eltern getötet zu haben. US-Medienberichten zufolge hatten Reinigungskräfte Blutspuren in seinem Zimmer in einem Hotel im kalifornischen Santa Monica entdeckt.

Aus gesundheitlichen Gründen konnte Nick Reiner nach Angaben seines Anwalts zunächst nicht einem Richter vorgeführt werden. Er hoffe, sein Mandant werde am Mittwoch für verhandlungsfähig erklärt werden, sagte Anwalt Alan Jackson.

Rob Reiner wurde unter anderem als Regisseur von Filmklassikern wie "Harry und Sally" (1989) und "Eine Frage der Ehre" (1993) bekannt. Zuvor hatte er in den 70er Jahren in der Sitcom "All in the Family" mitgespielt. Auch in seinen eigenen Filmen war er später immer wieder in Nebenrollen zu sehen.

Eine Tochter des Paares hatte die Leichen des 78-Jährigen und seiner acht Jahre jüngeren Frau laut Medienberichten am Sonntag in deren Villa in Los Angeles gefunden und die Polizei alarmiert. US-Medienberichten zufolge war der Tat ein heftiger Streit zwischen Nick Reiner und seinen Eltern vorausgegangen. Worum es dabei ging, ist unklar.

Nick Reiner ist der jüngste Sohn des Paares und hatte jahrelang mit Drogenproblemen zu kämpfen. Als Teenager war er mehrfach in einer Entzugsklinik und zeitweise obdachlos. Rob Reiner und sein Sohn verarbeiteten ihre schwierige Beziehung 2016 in dem teilweise autobiografischen Film "Being Charlie - Zurück ins Leben". Der Film habe alles wieder hochgeholt, sagte Rob Reiner damals in Interviews.

P.Munro--EWJ

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