English Woman's Journal - Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Bewährungsstrafe für Autofahrerin

Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Bewährungsstrafe für Autofahrerin


Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Bewährungsstrafe für Autofahrerin
Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Bewährungsstrafe für Autofahrerin / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Im Prozess um einen tödlichen Verkehrsunfall bei einer Polizeieskorte für den ungarischen Regierungschef Viktor Orban in Stuttgart ist die Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht setzte die Bewährungszeit bei der Urteilsverkündung am Montag auf zwei Jahre fest, wie ein Sprecher mitteilte. Verurteilt wurde die Frau wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung.

Textgröße ändern:

Bei dem Unfall im Juni 2024 starb ein 61-jähriger Polizist, ein weiterer Beamter im Alter von 27 Jahren wurde schwer verletzt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die damals 70-Jährige trotz vorübergehender Absperrmaßnahmen eine Kreuzung befahren und dabei ein Polizeimotorrad gerammt hatte. Dessen 61-jähriger Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls über die Motorhaube geschleudert und tödlich verletzt.

Seine Maschine stieß anschließend gegen das stadtauswärts fahrende Motorrad eines anderen Beamten, der auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt wurde. Orban war in Begleitung der Polizeieskorte unterwegs von der Stuttgarter Innenstadt in Richtung Stuttgarter Flughafen.

Der Angeklagten wurde mit dem Urteil auferlegt, an die Witwe des Verstorbenen sowie an den verletzten Beamten jeweils 2500 Euro zu zahlen. Außerdem wurde der Angeklagten die Fahrerlaubnis entzogen, diese kann frühestens nach sieben Monaten wieder erteilt werden. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg

Ein sturmbedingter Stromausfall hat am Sonntag rund zehntausend Haushalte in Freiburg und Umgebung zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten. Grund waren in Leitungen gestürzte Bäume und ein in ein Umspannwerk gewehtes Wellblechdach, wie der Versorger Badenova in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Mehrere Freiburger Stadtteile und umliegende Gemeinden waren betroffen. Erst rund sieben Stunden nach den ersten Störungen war die Stromversorgung überall wieder hergestellt.

Mutmaßliche antisemitische Attacke: 60-Jähriger in Berlin verletzt

Ein 60-Jähriger ist bei einer mutmaßlich antisemitisch motivierten Attacke auf einer Straße in Berlin verletzt worden. Ein Unbekannter schlug ihn am Samstagabend nach einem Streitgespräch zu Boden, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Sonntag mitteilte. Das Opfer trug demnach eine Platzwunde und Blutergüsse davon. Zudem wurde seine Brille beschädigt.

Textgröße ändern: