English Woman's Journal - Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen chinesisches Schleusernetzwerk

Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen chinesisches Schleusernetzwerk


Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen chinesisches Schleusernetzwerk
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen chinesisches Schleusernetzwerk / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP/Archiv

Bei mehreren Durchsuchungen gegen ein chinesisches Schleusernetzwerk in mehreren Bundesländern haben Ermittler drei Menschen festgenommen. Ihnen werden unter anderem das bandenmäßige Einschleusen von Ausländern sowie Sozialversicherungsbetrug vorgeworfen, wie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Dienstag mitteilten. Insgesamt wird in dem Komplex gegen fünf Beschuldigte ermittelt.

Textgröße ändern:

Bei den drei in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 32, 41 und 59 Jahren. Der 32-Jährige soll seit mindestens August 2024 bundesweit die Prostitution von Frauen aus China organisiert haben. Er habe Arbeitsabläufe und Preisstrukturen vorgegeben.

Dem 41-Jährigen werfen die Ermittler vor, die Prostituierten auf verschiedenen Erotikplattformen im Internet beworben und Ferienwohnungen oder Monteursunterkünfte für die Prostitution organisiert zu haben. Im Tatzeitraum seien mehr als 1100 Anzeigen in verschiedenen Erotikportalen geschaltet worden. Dazu sollen die Beschuldigten mit falschen Identitäten mehr als 160 Handynummern benutzt haben.

Die beworbenen Prostituierten sollen ihre Dienste an mehr als 75 Orten in 14 Bundesländern angeboten haben. Der 59-Jährige soll gelegentlich als Fahrer tätig gewesen sein und Ferienwohnungen oder Monteursunterkünfte angemietet haben. Von den Durchsuchungen am Dienstag betroffen waren acht Wohnungen und Bordelle in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: