English Woman's Journal - Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle

Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle


Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle
Sachsen-Anhalt: Brand in Braunkohlekraftwerk Schkopau unter Kontrolle / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Der Brand im Braunkohlekraftwerk Schkopau ist unter Kontrolle. Die Feuerwehr bekämpfte am Freitag noch mit etwa 50 Einsatzkräften verbliebene Glutnester in der Kohleförderbrücke und der Zwischendecke des Kohlebunkers, wie die Saale Energie GmbH in Schkopau mitteilte. Beide Kraftwerksblöcke waren nach wie vor außer Betrieb. Für Anwohner und die umliegenden Betriebe bestand demnach keine Gefahr.

Textgröße ändern:

Das Feuer war am Donnerstag aus bislang unbekannter Ursache im Block A des Kraftwerks ausgebrochen. Bis zu 170 Feuerwehrleute verschiedener Wehren waren im Einsatz. Die Untersuchungen zur Brandursache sowie die Schadensaufnahme laufen den Angaben zufolge noch. Wie lange das Kraftwerk stillstehen wird, war noch unklar. Die Energieversorgung war demnach durch andere Kraftwerke gesichert.

Das Kraftwerk Schkopau, das 1996 in Betrieb ging, wandelt jährlich bis zu fünf Millionen Tonnen Braunkohle in Strom und Prozessdampf um. Es liefert Energie für die öffentliche Versorgung sowie für ein benachbartes Chemiewerk und die Deutsche Bahn. Das Kraftwerk soll noch bis 2034 laufen.

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: