English Woman's Journal - Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig

Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig


Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig
Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig / Foto: Patrik Stollarz - AFP/Archiv

Fünfeinhalb Jahre nach der Tötung eines 46-Jährigen und der anschließenden Zerstückelung seiner Leiche ist das Urteil des Landgerichts Bremen gegen die Täter rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) fand keine Rechtsfehler, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Dem Landgericht zufolge wurde das Opfer mit einer Plastiktüte erstickt. (Az. 4 StR 80/25)

Textgröße ändern:

Nach einem Streit habe der Haupttäter im April 2020 beschlossen, dass der 46-Jährige sterben müsse, und das dem Mittäter mitgeteilt. Einer von ihnen habe dem Opfer die Plastiktüte über den Kopf gezogen. Dann sei die Leiche zerstückelt und im Umland von Bremen vergraben worden.

Der Fall des 46-Jährigen galt zunächst als Vermisstensache, erst anderthalb Jahre nach seinem Tod führten neue Hinweise die Ermittler zu ersten Leichenteilen. Im Juni 2024 verkündete das Landgericht sein Urteil. Einen Angeklagten sprach es frei, da seine Beteiligung an der Tat nicht bewiesen werden konnte.

Der Hauptangeklagte wurde wegen Totschlags und eines Waffendelikts zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt, der zweite Angeklagte zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen Beihilfe zum Totschlag. Beide Männer wandten sich an den BGH, um das Urteil überprüfen zu lassen. Ihre Revisionen wurden aber nun zurückgewiesen.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

Textgröße ändern: