English Woman's Journal - Polizist in Bayern durch explodierende Plastikflasche verletzt: Verdächtige gefasst

Polizist in Bayern durch explodierende Plastikflasche verletzt: Verdächtige gefasst


Polizist in Bayern durch explodierende Plastikflasche verletzt: Verdächtige gefasst
Polizist in Bayern durch explodierende Plastikflasche verletzt: Verdächtige gefasst / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Zwei Wochen nach der Verletzung eines Polizisten durch die Explosion einer Plastikflasche im bayerischen Bad Reichenhall sind zwei Verdächtige gestellt worden, die Flaschen präpariert haben sollen. Es handle sich um einen 15-jährigen Jungen und einen 18-jährigen Mann, teilte die Polizei am Montag in Rosenheim mit. Sie prüft Zusammenhänge mit der Tat vom 15. Oktober.

Textgröße ändern:

Damals riefen Mitglieder der Zeugen Jehovas die Beamten, weil ein Gottesdienst gestört wurde. In den Wochen zuvor sei es schon mehrmals zu solchen Störungen gekommen. Die alarmierte Polizeistreife entdeckte den Angaben zufolge in der Hofeinfahrt vor dem Veranstaltungssaal eine PET-Flasche.

Da die Beamten davon ausgingen, dass diese präpariert war und zur Explosion gebracht werden sollte, sollte eigentlich der Gefahrenbereich gesperrt werden. In dem Moment explodierte die mit einer chemischen Mischung gefüllte Flasche aber. Ein 28 Jahre alter Polizist wurde erheblich verletzt und musste ins Krankenhaus.

Er sei seitdem im Krankenstand, teilte die Polizei nun mit. Am Mittwochabend vergangener Woche sei erneut gemeldet wurden, dass mehrere Jugendliche in der Nähe des Gebäudes der Zeugen Jehovas Flaschen präparierten. Die Polizei sei angerückt und habe den 15- und den 18-Jährigen gestellt.

Auf einem Parkplatz fand sie präparierte Plastikflaschen, um die sich die Feuerwehr kümmerte. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt wegen Störung der Religionsausübung, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven fällt die geplante Reise aus. Die Fahrt von "Mein Schiff 3" mit insgesamt 2428 Gästen an Bord auf die Kanaren sei angesichts der Schäden abgesagt worden, teilte der Veranstalter TUI Cruises am Montag in Hamburg der Nachrichtenagentur AFP mit. Das Schiff müsse in einer Werft repariert werden.

Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt

Spaniens Königin Letizia rutschte bei einem Besuch im asturischen Llanes beim Verlassen eines Fischerboots aus. Sie stand mit Hilfe wieder auf und setzte den Termin fort.

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Textgröße ändern: