English Woman's Journal - Brandenburger nach tödlichem Raserunfall zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt

Brandenburger nach tödlichem Raserunfall zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt


Brandenburger nach tödlichem Raserunfall zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt
Brandenburger nach tödlichem Raserunfall zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt / Foto: Yasuyoshi CHIBA - AFP/Archiv

Wegen der Verursachung eines tödlichen Raserunfalls ist ein 35-jähriger Brandenburger zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Neuruppin sprach ihn des verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge, der fahrlässigen Körperverletzung und der Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig, wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte. Außerdem wurde dem Angeklagten die Fahrerlaubnis entzogen, sein Führerschein wurde eingezogen.

Textgröße ändern:

Laut Anklage war der Mann aus Gartz an der Oder bei dem Unfall im Februar 2023 erheblich alkoholisiert. Um mit seinem Fahrzeug eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen, fuhr er mit mehr als 180 Stundenkilometern in eine Rechtskurve und nutze dabei auch die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einer frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Auto, dessen Insasse starb. Der Beifahrer des Angeklagten wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft plädierte im Prozess auf eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Die Verteidigung beantragte eine Bewährungsstrafe.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven wird gegen den Kapitän ermittelt. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag in Bremen. Geprüft werde, ob der Kapitän gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Zuerst hatte der Sender RTL berichtet.

Textgröße ändern: