English Woman's Journal - Mehrere Verletzte bei Angriff vor Synagoge in Manchester - Premier Starmer "entsetzt"

Mehrere Verletzte bei Angriff vor Synagoge in Manchester - Premier Starmer "entsetzt"


Mehrere Verletzte bei Angriff vor Synagoge in Manchester - Premier Starmer "entsetzt"
Mehrere Verletzte bei Angriff vor Synagoge in Manchester - Premier Starmer "entsetzt" / Foto: Paul Currie - AFP

Bei einem Angriff vor einer Synagoge in Manchester sind am Donnerstag vier Menschen verletzt worden. Sie seien "durch ein Fahrzeug und Messerstiche" verletzt worden, teilte die Polizei in der nordenglischen Stadt mit. Polizeibeamte hätten Schüsse abgegeben, der Tatverdächtige sei getroffen worden. Es blieb jedoch unklar, ob er getötet wurde. Der Angriff erfolgte am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, der traditionell mit Beten und Fasten begangen wird.

Textgröße ändern:

Die Polizei sei um 09.31 Uhr Ortszeit (10.31 Uhr MESZ) gerufen worden und Rettungshelfer versorgten vier "Mitbürger mit Verletzungen", erklärte die Polizei im Onlinedienst X. Bürgermeister Andy Burnham sagte dem Rundfunksender BBC, "die unmittelbare Gefahr scheint vorbei zu sein".

Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, er sei "entsetzt über den Angriff auf die Synagoge von Crumpsall" im Norden Manchesters. "Die Tatsache, dass sich dies an Jom Kippur ereignet hat, dem heiligsten Tag im jüdischen Kalender, macht es noch furchtbarer", erklärte Starmer auf X.

Nach Angaben aus britischen Regierungskreisen wollte Starmer seine Teilnahme am Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Kopenhagen vorzeitig beenden und nach Großbritannien zurückkehren.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Textgröße ändern: