English Woman's Journal - Durchsuchungen bei der DekaBank wegen Cum-Ex-Ermittlungen

Durchsuchungen bei der DekaBank wegen Cum-Ex-Ermittlungen


Durchsuchungen bei der DekaBank wegen Cum-Ex-Ermittlungen
Durchsuchungen bei der DekaBank wegen Cum-Ex-Ermittlungen / Foto: Yann Schreiber - AFP/Archiv

Im Rahmen von Ermittlungen zu Cum-Ex-Steuertricks sind die Büros der DekaBank in Frankfurt am Main durchsucht worden. Die Maßnahmen stünden im Zusammenhang mit "Cum-Ex-Geschäften sowie verwandter Steuerhinterziehungsmodelle", erklärte am Mittwoch die für die Ermittlungen zuständige Staatsanwaltschaft Köln. Demnach durchsuchten die Beamten die Räumlichkeiten bereits seit Dienstag, die Razzien dauerten am Mittwoch zunächst an.

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vollstreckte die Behörde seit Dienstag Durchsuchungsbefehle gegen eine Bank und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Namen nannte die Staatsanwaltschaft nicht. Die Durchsuchungen dienten der Auffindung von "relevanter Kommunikation in Form von E-Mails und sonstiger schriftlicher Korrespondenz". Auch die Privatwohnungen von acht Verdächtigen seien durchsucht worden. Insgesamt waren demnach rund 110 Beamten und Beamtinnen im Einsatz.

Die DekaBank bestätigte die Durchsuchungen auf Anfrage. Die Maßnahme dauerte demnach auch am Mittwochvormittag noch an.

Bei den sogenannten Cum-Ex-Geschäften wird der Staat ausgetrickst, so dass eine nur einfach gezahlte Kapitalertragsteuer mehrfach zurückerstattet wird. Zu diesem Zweck werden Aktienpakete um den Dividendenstichtag zwischen mehreren Geschäftspartnern hin und her gehandelt. "Durch dieses Verwirrspiel mehrerer Akteure wurde es unklar, wer Anspruch auf die Steuerrückerstattung der automatisch abgeführten Kapitalertragsteuer hatte", erläutert die Organisation Finanzwende.

L.Paterson--EWJ

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