English Woman's Journal - Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom

Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom


Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom
Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom / Foto: JULIEN DE ROSA - AFP

Im Streit um mutmaßliche Gewalt zwischen dem französischen Schauspieler Gérard Depardieu und Italiens "König der Paparazzi" kommt es am Dienstag in Rom zum Prozess. Der 80-jährige Rino Barillari gibt an, dass der Schauspieler ihm dreimal ins Gesicht geschlagen habe, als er ihn vor gut einem Jahr in einer Nobel-Bar fotografieren wollte. Depardieu erklärte, er sei aus Versehen auf Barillari gefallen.

Textgröße ändern:

Der vor einem Monat in seinem Heimatland wegen sexueller Gewalt verurteilte Depardieu war im Mai vergangenen Jahres mit seiner Partnerin Magda Vavrusova in der Bar in einer der schicksten Straßen von Rom. Er habe seine Begleiterin schützen wollen, als sie Barillari am Fotografieren hindern wollte, gab der 76-jährige Schauspieler an. Dabei sei er ausgerutscht und auf Barillari gefallen.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben

Der in den USA geborene Papst Leo XIV. hat nach Angaben des Vatikans seine Stimme bei den Kongresswahlen in seinem Heimatland per Briefwahl abgegeben. Der Pontifex habe "sein Wahlrecht als US-Bürger wahrgenommen", erklärte der Vatikan am Freitag. "Im Einklang mit dieser langjährigen Praxis bürgerlichen Engagements" habe der Papst "seinen Briefwahlzettel in Chicago eingereicht", hieß es weiter.

Landesweite Proteste in Italien gegen hohe Preise

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot haben in Italien zahlreiche Menschen gegen steigende Lebenshaltungskosten und für mehr Geld für Bildung demonstriert. An den Protesten in landesweit dutzenden Städten nahmen am Freitag unter anderem Schüler, Studenten, Arbeiter, Landwirte und Rentner teil. Die Gewerkschaft USB hatte zu einem Generalstreik aufgerufen.

Textgröße ändern: