English Woman's Journal - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft registriert mehr tödliche Badeunfälle

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft registriert mehr tödliche Badeunfälle


Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft registriert mehr tödliche Badeunfälle
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft registriert mehr tödliche Badeunfälle / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Zahl tödlicher Badeunfälle in Deutschland hat im vergangenen Jahr nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zugenommen. 2024 verloren 411 Menschen dabei ihr Leben, das waren 33 mehr als im Vorjahr, wie die DLRG am Donnerstag in Stuttgart in ihrer Jahresbilanz mitteilte. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich laut DLRG demnach fernab der bewachten Badestellen.

Textgröße ändern:

Mehr als 1200 Schwimmbäder und Freigewässer wurden im vergangenen Jahr von den DLRG-Rettungsschwimmern bewacht, darunter zahlreiche Strandabschnitte an Nord- und Ostsee. 54.802 freiwillige Helfer waren für die Organisation bundesweit im Einsatz, rund 6000 mehr als 2023. Der Verband verzeichnete für 2024 insgesamt etwa 1450 Lebensrettungen, rund 230 mehr als im Jahr davor.

Wie im Vorjahr nahmen die Rettungsschwimmer außerdem wieder rund 95.000 Schwimmabzeichen ab. 57.600 Kinder machten das Seepferdchen, etwas mehr als 2023 (56.000). "Die Nachfrage nach Schwimmkursen ist groß", erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. "Um allen Kindern das Schwimmen beibringen zu können, brauchen wir jedoch ausreichend Wasserflächen für die Ausbildung." Daran mangele es zusehends.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein

Nach einer nächtlichen Eskalation im Konflikt um Polens Verfassungsgericht hat Präsident Karol Nawrocki Politiker aller im Parlament vertretenen Parteien einbestellt. "Aufgrund der Bedrohung, die auf der inneren Sicherheit der Republik Polen lastet, berufe ich heute dringende Konsultationen unter Beteiligung von Vertretern der im Parlament vertretenen Kräfte ein", erklärte Nawrocki in einer von seinem Kabinettschef Pawel Szefernaker am Samstag verlesenen Stellungnahme.

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Textgröße ändern: