English Woman's Journal - Vertrieb rechtsextremer Musik: Mann in Lüneburg wegen Volksverhetzung verurteilt

Vertrieb rechtsextremer Musik: Mann in Lüneburg wegen Volksverhetzung verurteilt


Vertrieb rechtsextremer Musik: Mann in Lüneburg wegen Volksverhetzung verurteilt
Vertrieb rechtsextremer Musik: Mann in Lüneburg wegen Volksverhetzung verurteilt / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Wegen der Produktion und des Verkaufs von Tonträgern mit rechtsextremer Musik ist ein Mann am Dienstag in Lüneburg zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Das Landgericht der niedersächsischen Stadt sprach ihn der Volksverhetzung, der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie der Gewaltdarstellung schuldig, wie eine Sprecherin mitteilte. Die vier Mitangeklagten wurden wegen Beihilfe zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt.

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Laut Anklage produzierten und vertrieben die Männer zigtausende Tonträger von einschlägig bekannten Bands aus dem rechtsextremen Milieu. Ziel war es aus Sicht der Staatsanwaltschaft, nationalsozialistisches, antisemitisches und rassistisches Gedankengut zu verbreiten. Der Hauptangeklagte, der zu Prozessbeginn im August 2024 34 Jahre alt war, soll dabei der Rädelsführer gewesen sein.

Ebenfalls angeklagt waren die Männer ursprünglich auch wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Davon war die zuständige Staatsschutzkammer nach Angaben der Gerichtssprecherin am Ende aber nicht überzeugt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Rechtsmittel dagegen sind möglich.

St.Reid--EWJ

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