English Woman's Journal - Überfall auf Wohnung in Hamburg: 15-Jähriger stürzt aus Hochhaus in Tod

Überfall auf Wohnung in Hamburg: 15-Jähriger stürzt aus Hochhaus in Tod


Überfall auf Wohnung in Hamburg: 15-Jähriger stürzt aus Hochhaus in Tod
Überfall auf Wohnung in Hamburg: 15-Jähriger stürzt aus Hochhaus in Tod / Foto: Daniel Reinhardt - AFP/Archiv

Bei einem Überfall auf eine Wohnung in Hamburg ist ein 15-Jähriger von einem Balkon im achten Stock in den Tod gestürzt. Mehrere Verdächtige drangen in der Nacht zu Montag offenbar gewaltsam in die Wohnung eines Hochhauses ein und attackierten die Anwesenden, wie die Polizei in Hamburg mitteilte. In der Folge des Geschehens stürzte der 15-Jährige aus noch unbekannten Gründen vom Balkon.

Textgröße ändern:

Ob der Jugendliche gestoßen wurde, wird ermittelt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Alarmierte Polizisten fanden den Jugendlichen leblos vor dem Haus. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch vor Ort. Der Angriff ereignete sich im Bezirk Harburg.

Die Angreifer entkamen den Angaben zufolge vor Eintreffen der Polizei. Bei der anschließenden Fahndung konnten vier Männer und eine Frau im Alter von 16 bis 22 Jahren festgenommen werden. Sie waren in zwei Taxis unterwegs. Laut Polizei wiesen sie Übereinstimmungen mit den Täterbeschreibungen auf. Über den Verbleib der Festgenommenen sollte noch am Montag entschieden werden.

In der Wohnung hielten sich während des Angriffs zudem drei weitere Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren auf. Sie blieben unverletzt. Augenzeugen und Verwandte des Opfers wurden psychisch betreut. Die Ermittlungen dauern an.

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

Krypto-Börse Binance nimmt nach schwerem Hackerangriff Auszahlungen wieder auf

Die weltgrößte Kryptowährungsplattform Binance hat nach dem massiven Hackerangriff die schrittweise Wiederaufnahme der Auszahlungen angekündigt. Die erste Serie von Auszahlungen sei im Netzwerk eröffnet, teilte das Unternehmen am Sonntag im Onlinedienst X mit. Die US-Bundespolizei FBI machte Nordkorea für den Hackerangriff verantwortlich, bei dem nach Angaben von Binance Werte in Höhe von 6,3 Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) geraubt wurden.

Mindestens ein Toter bei heftigen Regenfällen auf Galápagosinseln

Auf den Galápagosinseln ist mindestens ein Mensch bei starken Regenfällen ums Leben gekommen. Der Tod eines Bewohners sei bestätigt, und zwei weitere würden vermisst, erklärten die Behörden auf der zu Ecuador gehörenden Inselgruppe am Samstag (Ortszeit). 2000 Familien auf der Insel Santa Cruz seien von den Fluten betroffen. Die Regenfälle hatten am Freitagnachmittag eingesetzt.

Ausschreitungen nach "Gen Z"-Protesten - Plünderungen in Frankfurt am Main

Nach zunächst weitgehend friedlichen "GenZ"-Protesten ist es in mehreren deutschen Städten am Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen. In Frankfurt am Main bewarfen Randalierer nach Angaben der Polizei Einsatzkräfte mit Molotowcocktails und schlugen die Scheiben mehrerer Geschäfte ein, darunter die eines Waffenladens. In Hamburg setzten die Beamten im Umfeld des Hauptbahnhofs mehrfach einen Wasserwerfer ein, nachdem sie aus größeren Menschengruppen heraus mit Pyrotechnik beworfen wurden.

FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich

Die US-Bundespolizei FBI macht Nordkorea für den milliardenschweren Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Binance verantwortlich. Dies teilte das FBI am Samstagabend (Ortszeit) mit. Bereits am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA prüften, ob Nordkorea hinter der Attacke stecke.

Textgröße ändern: