English Woman's Journal - Nach Messerangriff in Hamm psychische Erkrankung bei Verdächtigem vermutet

Nach Messerangriff in Hamm psychische Erkrankung bei Verdächtigem vermutet


Nach Messerangriff in Hamm psychische Erkrankung bei Verdächtigem vermutet
Nach Messerangriff in Hamm psychische Erkrankung bei Verdächtigem vermutet / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Messerangriff in einer Hochschule in Hamm vermuten die Ermittler psychische Probleme bei dem mutmaßlichen Täter. Es gebe "Hinweise auf eine akute psychiatrische Erkrankung", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dortmund in der Nacht zum Samstag mit. Dagegen lägen keine Hinweise "auf eine politische oder religiöse Tatmotivation" vor und auch "keine belastbaren Hinweise zu Täter-Opfer-Beziehungen". Der Verdächtige solle am Samstag psychiatrisch begutachtet werden.

Textgröße ändern:

Der 34-Jährige soll am Freitag in einem Hörsaal der Hochschule Hamm-Lippstadt mit einem Messer auf mehrere Menschen eingestochen und dabei vier von ihnen verletzt haben. Zwei der Angegriffenen erlitten schwere Verletzungen, wobei eine Person in Lebensgefahr schwebte. Der mutmaßliche Täter wurde laut Polizei und Staatsanwaltschaft von Studierenden überwältigt und anschließend festgenommen.

Die Ermittler kündigten für Samstagnachmittag um 15.00 Uhr eine Pressekonferenz zu den bisherigen Erkenntnissen an.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: