English Woman's Journal - Bundesrichter stellt Korruptionsverfahren gegen New Yorker Bürgermeister ein

Bundesrichter stellt Korruptionsverfahren gegen New Yorker Bürgermeister ein


Bundesrichter stellt Korruptionsverfahren gegen New Yorker Bürgermeister ein
Bundesrichter stellt Korruptionsverfahren gegen New Yorker Bürgermeister ein / Foto: ANGELA WEISS - AFP/Archiv

Ein Bundesrichter in New York hat das Korruptionsverfahren gegen Bürgermeister Eric Adams eingestellt, der sich Präsident Donald Trump angenähert hatte. In der am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung hieß es, die Anklage gegen Adams werde "fallengelassen". Richter Dale Ho gab damit einem Antrag des US-Justizministeriums statt. Er schloss zudem die Option aus, dass das Verfahren gegen Adams in Zukunft neu eröffnet werden könnte.

Textgröße ändern:

Das Justizministerium in Washington hatte Anfang Februar - also kurz nach Trumps Amtsantritt - die für den Fall zuständigen Bundesanwälte in New York angewiesen, Adams nicht weiter zu verfolgen. Wenige Tage später beantragte das Ministerium beim Bundesgericht in New York die Einstellung des Verfahrens.

Der Demokrat Adams hatte sich in den vorherigen Monaten dem Republikaner Trump angenähert. Beide bezeichneten die Anklage als politisch motiviert.

Die Anweisung an die Bundesanwälte in New York sorgte jedoch für Tumult im Justizapparat. Die oberste Bundesanwältin im New Yorker Stadtteil Manhattan, Danielle Sassoon, trat zurück, auch mehrere andere Ermittler gaben ihre Posten auf.

Die Anweisung, die Verfolgung von Adams einzustellen, war vom damaligen kommissarischen Vize-Justizminister Emil Bove gekommen, einem früheren Privatanwalt Trumps. Durch die Strafverfolgung werde Adams "übermäßig in seinen Möglichkeiten beschränkt, sich voll und ganz dem Vorgehen gegen illegale Einwanderung und Gewaltkriminalität zu widmen", hatte Bove unter anderem zur Begründung erklärt.

Adams war wegen illegaler Wahlkampffinanzierung, Betrugs und Bestechlichkeit angeklagt worden. Er war der erste amtierende Bürgermeister von New York, gegen den Anklage erhoben wurde. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, Flüge in der Luxusklasse, Übernachtungen in Hotelsuiten und Einladungen in Luxusrestaurants im Gegenzug für politische Gefälligkeiten angenommen haben.

Im September hatte Adams vor Gericht in Manhattan auf nicht schuldig plädiert.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Hunderte Schrauben und Nägel auf Autobahn: Reifenschäden an Fahrzeugen in Bayern

In Bayern haben Unbekannte hunderte Nägel und Schrauben auf der Autobahn 9 bei Hilpoltstein verteilt. Es kam zu Reifenschäden an mehreren Fahrzeugen, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Das Geschehen trug sich am Samstagabend zu, Beamte fanden rund 250 Metallteile.

Mehrere Zwischenfälle mit Brandsätzen: Viel Arbeit für Polizei an Halloween

In der Halloween-Nacht ist es bundesweit zu mehreren Vorfällen mit Molotowcocktails gekommen. In Berlin fasste die Polizei nach eigenen Angaben zwei 14-Jährige, nachdem eines ihrer Einsatzfahrzeuge im Märkischen Viertel mit einem selbstgebauten Brandsatz beworfen worden war. Sie hatten demnach mit Benzin gefüllte Plastikflaschen bei sich. Ob die Jugendlichen auch den Molotowcocktail in Richtung Auto warfen, war unklar.

Eltern und Kinder entdecken in mehreren Orten Nadeln in Halloween-Süßigkeiten

Nach den Halloween-Feiern haben Eltern und Kinder nach Polizeiangaben gleich in mehreren Orten Nadeln in gesammelten Süßigkeiten entdeckt worden. Unter anderem in Eichsfeld in Thüringen sowie in Nürnberg in Bayern etwa wurden Metallnadeln in Süßwaren gefunden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Im Landkreis Konstanz meldete die Polizei, dass "metallische Fremdkörper" in Halloween-Süßigkeiten entdeckt worden seien. Ähnliche Vorfälle wurden auch aus Misburg-Nord in Hannover und dem thüringischen Herbsleben gemeldet.

Dramatische Eskalation im Streit um Verfassungsgericht in Polen

In Polen ist der Streit um das Verfassungsgericht am Wochenende dramatisch eskaliert: Nachdem Anhänger der nationalkonservativen Opposition versucht hatten, das Gerichtsgebäude zu stürmen, sprach Regierungschef Donald Tusk am Samstag von einem Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat". Auch die EU-Kommission schaltete sich ein: Sie forderte den der Opposition nahestehenden Präsidenten Karol Nawrocki auf, die vom Parlament ernannten neuen Verfassungsrichter zu bestätigen.

Textgröße ändern: