English Woman's Journal - Rund 300.000 Euro veruntreut: Bewährung für frühere Sachbearbeiterin in Frankfurt

Rund 300.000 Euro veruntreut: Bewährung für frühere Sachbearbeiterin in Frankfurt


Rund 300.000 Euro veruntreut: Bewährung für frühere Sachbearbeiterin in Frankfurt
Rund 300.000 Euro veruntreut: Bewährung für frühere Sachbearbeiterin in Frankfurt / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

In einem Prozess um Veruntreuung öffentlicher Gelder in Höhe von mehr als 300.000 Euro ist eine frühere Mitarbeiterin der Stadt Frankfurt am Main und des Main-Taunus-Kreises in Hessen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt am Main verurteilte die 56-Jährige in zwei Verfahrenkomplexen zu jeweils zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Da die Angeklagte unter Spielsucht leiden und das Geld verspielt haben soll, ordnete das Gericht am Montag auch eine Therapieauflage an.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte die Frau von 2015 bis 2019 als Sachbearbeiterin im Stadtschulamt in Frankfurt gearbeitet. Dabei hatte sie Zugriff auf die städtischen Datenbanken zur Berechnung und Auszahlung von Leistungen an Tageseltern. Sie soll Datensätze nicht mehr aktiver Tagesmütter manipuliert und fiktive Einträge angelegt haben. Die so erschlichenen Zahlungen flossen laut Anklage auf Konten ihres Manns oder ihrer Schwiegermutter.

Ab September 2020 war die Frau dann der Anklage zufolge als Sachbearbeiterin im Amt für Arbeit und Soziales im Main-Taunus-Kreis tätig. Dort soll sie Buchungsvorgänge manipuliert und Gelder an ehemalige Leistungsempfänger ausgezahlt haben. Die Beträge verbuchte sie aber auf eigene Konten.

Insgesamt soll so ein Schaden von rund 318.000 Euro entstanden sein. Im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit am Frankfurter Stadtschulamt wurde die Frau vom Frankfurter Amtsgericht bereits zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Im Zuge weiterer Ermittlungen ergaben sich dann die nun vor Gericht verhandelten Vorwürfe.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt

Nach Halloween werden bundesweit immer mehr Fälle von mit spitzen Metallteilen präparierten Süßigkeiten bekannt. In Essen fanden zwei Familien Nadeln in Schokoriegeln und einer Tüte mit Weingummi, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntagabend mitteilte. Diese waren demnach von ihren Kindern am Halloween-Abend an Haustüren eingesammelt worden. Die Familien lebten demnach in unterschiedlichen Stadtteilen, verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand, die Ermittlungen laufen.

Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen

Sechs Monate nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig hat vor dem Landgericht der sächsischen Stadt der Prozess gegen einen 34-jährigen Beschuldigten begonnen. Zum Auftakt wurde am Montag mit der Verlesung der Anklage begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem zweifachen Mord und versuchten Mord in 85 Fällen vor.

Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim

Im hessischen Viernheim hat ein Dutzend teils vermummter Minderjähriger am Sonntagabend eine Barrikade gebaut und Einsatzkräfte mit Böllern attackiert. Beamte nahmen drei Kinder und neun Jugendliche vorläufig fest, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Ein Großaufgebot war daraufhin die ganze Nacht in der Viernheimer Innenstadt im Einsatz, zu weiteren Vorfällen kam es jedoch nicht.

Chervon ernennt Jody Grimsley zum Senior National Account Manager

NAPERVILLE, IL / ACCESS Newswire / 2. November 2026 / Jody Grimsley tritt mit Wirkung zum 2. November 2026 als Senior National Account Manager bei Chervon ein und berichtet an Jeff Campbell, SVP of Industrial Commercial Sales.

Textgröße ändern: