English Woman's Journal - Toter Säugling in Hannover wohl vom Lebensgefährten der Mutter in Müll abgelegt

Toter Säugling in Hannover wohl vom Lebensgefährten der Mutter in Müll abgelegt


Toter Säugling in Hannover wohl vom Lebensgefährten der Mutter in Müll abgelegt
Toter Säugling in Hannover wohl vom Lebensgefährten der Mutter in Müll abgelegt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein in einem Mülleimer in Hannover gefundener toter Säugling könnte vom Lebensgefährten der Kindsmutter dort abgelegt worden sein. Die 27-jährige mutmaßliche Mutter meldete sich am Dienstag bei der Polizei und berichtete von einer Geburt, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten. Nach Angaben der Frau hatte ihr 22 Jahre alter Partner den leblosen Säugling in einem Mülleimer an einer sogenannten Wertstoffinsel im Stadtteil Misburg abgelegt.

Textgröße ändern:

Eine Polizeistreife ließ sich den Ablageort zeigen. Dort fanden die Polizisten das lebloses Baby. Die mutmaßliche Kindsmutter wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihr 22-jähriger Lebensgefährte wurde nach einer Vernehmung wieder entlassen.

Der Fundort wurde zwischenzeitlich weiträumig abgesperrt. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Fund- und Geburtsort in einer Wohnung in der Nähe. Die mutmaßlichen Eltern des toten Säuglings und weitere Zeugen wurden befragt.

Nach ersten Erkenntnissen könne bisher nicht ausgeschlossen werden, dass der Säugling hätte überleben können. Noch am Mittwoch sollte die Babyleiche rechtsmedizinisch untersucht werden. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Totschlags durch Unterlassen eingeleitet.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess

In einem Prozess um sexuellen Missbrauch einer 13-Jährigen ist ein Mann vom Landgericht Köln zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde am Mittwoch des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Laut Anklage soll der 31-Jährige mit dem Mädchen eine Art partnerschaftliche Beziehung geführt haben.

Textgröße ändern: