English Woman's Journal - Gewalt zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften hält an

Gewalt zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften hält an


Gewalt zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften hält an
Gewalt zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften hält an / Foto: Ahmad GHARABLI - AFP

Die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis hält an. Bei mehreren Vorfällen am Sonntag im Westjordanland und in Ostjerusalem wurden zwei Palästinenser getötet, ein israelischer Polizist und ein Palästinenser wurden verletzt. Die israelischen Behörden gaben bekannt, nach dem Anschlag in Elad mit drei Toten die beiden mutmaßlichen palästinensischen Täter gefasst zu haben.

Textgröße ändern:

Im Süden des besetzten Westjordanlands wurde ein mit einem Messer bewaffneter Palästinenser nach dem Eindringen in eine jüdische Siedlung von einem Bewohner erschossen. Soldaten hätten anschließend nach "weiteren Verdächtigen" gesucht, teilte die Armee mit. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums handelt es sich bei dem Toten um einen 17-Jährigen.

Ein 19-jähriger Palästinenser griff nahe der Altstadt von Jerusalem einen Polizisten an. Laut Polizei wurde der Angreifer "neutralisiert". Der Polizist sei mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Ärzten zufolge starb der Angreifer nicht.

Israelische Soldaten schossen nach Angaben der Armee auf einen Palästinenser, der nahe Tulkarem im Norden des Westjordanlands die Sperranlage zu Israel habe überwinden wollen. Nach Angaben von Ärzten starb er später in einem Krankenhaus.

Am Morgen hatten die israelischen Behörden bekanntgegeben, nach mehr als zweitägiger Großfahndung seien die beiden "Terroristen" von Elad festgenommen worden. Demnach wurden die beiden flüchtigen Männer in der Nähe von Elad entdeckt.

Bei dem Anschlag am Donnerstagabend, dem 74. Unabhängigkeitstag Israels, hatten zwei Attentäter Passanten in der am östlichen Rand von Tel Aviv gelegenen Stadt mit Äxten angegriffen und waren dann im Auto geflüchtet. Drei Menschen wurden nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom (MDA) getötet und vier weitere verletzt. Alle Opfer waren demnach Männer. Ein Großteil der 50.000 Einwohner von Elad sind ultra-orthodoxe Juden.

Bei den Verdächtigen handelte es sich Polizeiangaben zufolge um zwei 19 und 20 Jahre alte Palästinenser aus dem Ort Rummanah nahe Dschenin im Norden des von Israel besetzten Westjordanlands.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte die Angriffe von Elad verurteilt. Die im Gazastreifen regierende radikalislamische Hamas hatte sie dagegen als Konsequenz der Ausschreitungen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern auf dem Jerusalemer Tempelberg bezeichnet, bei denen rund 300 Menschen verletzt worden waren.

Bei einer Reihe von anti-israelischen Angriffen in Israel und im Westjordanland starben seit dem 22. März 18 Menschen, darunter ein arabisch-israelischer Polizist und zwei Ukrainer.

Im gleichen Zeitraum wurden bei Einsätzen israelischer Sicherheitskräfte unter anderem in der Region Dschenin im Westjordanland 29 Palästinenser und drei arabische Israelis getötet.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

Schleswig-Holstein: Eine Tote bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt

Bei einer Gewalttat in einem Supermarkt in Ratzeburg in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch eine Frau getötet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Lübeck am Abend mitteilten, wurde der Tatverdächtige, ein 44-jähriger Mann, schwer verletzt. Es seien Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes eingeleitet worden.

Autobahn in die Schweiz wegen Polizei-Einsatzes gesperrt - SWR meldet zwei Festnahmen

In Baden-Württemberg ist die Autobahn A861 in die Schweiz am Mittwoch wegen eines Polizei-Einsatzes vollständig gesperrt worden. Die Autobahn sei in beiden Fahrtrichtungen "aufgrund eines polizeilichen Einsatzes" nicht befahrbar, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei in Weil am Rhein der Nachrichtenagentur AFP. Die "Bild"-Zeitung berichtete von Sprengstoff-Alarm nach einer Fahrzeugkontrolle am Grenzübergang Rheinfelden. Nach Informationen des SWR wurden zwei Männer festgenommen.

Schleswig-Holstein: Ein Toter bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt

Bei einer Gewalttat ist am Mittwoch in einem Supermarkt in Ratzeburg in Schleswig-Holstein ein Mensch getötet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Lübeck mitteilten, wurde am Nachmittag zudem ein Tatverdächtiger schwer verletzt.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Spitzenkandidaten der SPD für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, Steffen Krach. Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Im Zuge der Ermittlungen seien drei Anschriften in Berlin und Hannover durchsucht worden, sagte die Sprecherin. Weitere Details nannte sie nicht.

Textgröße ändern: