English Woman's Journal - Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Schleswig-Holstein

Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Schleswig-Holstein


Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Schleswig-Holstein
Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Schleswig-Holstein / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Mit Durchsuchungen sind Ermittler in Schleswig-Holstein gegen Kinderpornografie vorgegangen. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass die 27 Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 61 Jahren miteinander vernetzt seien, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Kiel mit. Die Gruppe soll Kinderpornografie unabhängig voneinander besessen und verbreitet haben.

Textgröße ändern:

27 Objekte in den Kreisen Segeberg und Plön wurden am Donnerstag durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Ermittler zahlreiche Datenträger, die nun ausgewertet werden sollen. Zudem werde geprüft, ob und an wen das Material noch weiter verbreitet worden sei. Es gebe keine Erkenntnisse, dass die Verdächtigen die Daten selbst hergestellt und damit aktiv Kinder missbraucht hätten.

Bei einem 52-Jährigen stießen die Ermittler auf eine Indoorplantage und beschlagnahmten fünf Kilogramm Marihuana. Alle Verdächtigen befinden sich auf freiem Fuß. Insgesamt stiegen die Zahlen beim Besitz und Verschaffen von Kinderpornografie durch verstärkte Kontrollen im Land an. 2021 wurden in Schleswig-Holstein 459 Fälle in diesem Deliktbereich bekannt. 394 davon konnten aufgeklärt werden.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand schickt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni 500 Soldaten in die Großstadt. Die Soldaten sollten bis Jahresende in Mailand bleiben und die Polizei unterstützen, erklärte Meloni am Dienstag nach einer Kabinettsitzung. "Es gibt das Recht zu demonstrieren, aber nicht, unsere Städte zu plündern", sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin in einem Online-Video.

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Textgröße ändern: