English Woman's Journal - Datenschützer fordern von EU-Behörde Verbot von Metas Bezahlmodell

Datenschützer fordern von EU-Behörde Verbot von Metas Bezahlmodell


Datenschützer fordern von EU-Behörde Verbot von Metas Bezahlmodell
Datenschützer fordern von EU-Behörde Verbot von Metas Bezahlmodell / Foto: Lionel BONAVENTURE - AFP/Archiv

Datenschützer in der EU haben die EU-Datenschutzbehörde dazu aufgefordert, Metas Bezahlmodell für die werbefreie Nutzung seiner Dienste Facebook und Instagram zu verbieten. Der US-Konzern verstoße mit seinem Vorgehen gegen das Grundrecht auf Datenschutz, erklärten 28 Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern in einem am Freitag veröffentlichen Schreiben.

Textgröße ändern:

Die EU-Datenschutzbehörde EDPB hatte dem Meta-Konzern im November verboten, ohne die explizite Einwilligung der Nutzer personalisierte Werbung zu schalten. Meta reagierte darauf mit einer kostenpflichtigen Abo-Option für seine Plattformen: Nutzer können eine monatliche Gebühr von mindestens 9,99 Euro zahlen, wenn sie keine Werbung mehr bei Facebook und Instagram sehen wollen. Nur wer personalisierte Anzeigen akzeptiert, kann die Netzwerke weiter gratis nutzen.

Daten- und Verbraucherschützer kritisieren dieses Vorgehen scharf und reichten formelle Beschwerden ein, darunter bei den Datenschutzbehörden in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und in Norwegen. Die EDPB hatte zunächst erklärt, die irische Datenschutzbehörde als zuständige Stelle werde Metas Vorgehen prüfen. Irland ist federführend für Meta zuständig, weil der Konzern dort seine Europa-Niederlassung hat.

Datenschutzbehörden aus den Niederlanden, Deutschland und Norwegen forderten aber auch die EDPB auf, sich in der Angelegenheit zu positionieren. Die EU-Behörde bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, diese Anfrage erhalten zu haben. Vom 25. Januar habe sie acht Wochen Zeit, um der Aufforderung nachzukommen. Sie werde eine "allgemeine" Stellungnahme zu dem Konzept abgeben.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt

Nach Halloween werden bundesweit immer mehr Fälle von mit spitzen Metallteilen präparierten Süßigkeiten bekannt. In Essen fanden zwei Familien Nadeln in Schokoriegeln und einer Tüte mit Weingummi, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntagabend mitteilte. Diese waren demnach von ihren Kindern am Halloween-Abend an Haustüren eingesammelt worden. Die Familien lebten demnach in unterschiedlichen Stadtteilen, verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand, die Ermittlungen laufen.

Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen

Sechs Monate nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig hat vor dem Landgericht der sächsischen Stadt der Prozess gegen einen 34-jährigen Beschuldigten begonnen. Zum Auftakt wurde am Montag mit der Verlesung der Anklage begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem zweifachen Mord und versuchten Mord in 85 Fällen vor.

Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim

Im hessischen Viernheim hat ein Dutzend teils vermummter Minderjähriger am Sonntagabend eine Barrikade gebaut und Einsatzkräfte mit Böllern attackiert. Beamte nahmen drei Kinder und neun Jugendliche vorläufig fest, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Ein Großaufgebot war daraufhin die ganze Nacht in der Viernheimer Innenstadt im Einsatz, zu weiteren Vorfällen kam es jedoch nicht.

Chervon ernennt Jody Grimsley zum Senior National Account Manager

NAPERVILLE, IL / ACCESS Newswire / 2. November 2026 / Jody Grimsley tritt mit Wirkung zum 2. November 2026 als Senior National Account Manager bei Chervon ein und berichtet an Jeff Campbell, SVP of Industrial Commercial Sales.

Textgröße ändern: