English Woman's Journal - Geldautomatensprengung in Hessen: Polizei fasst Verdächtige in abgelegener Hütte

Geldautomatensprengung in Hessen: Polizei fasst Verdächtige in abgelegener Hütte


Geldautomatensprengung in Hessen: Polizei fasst Verdächtige in abgelegener Hütte
Geldautomatensprengung in Hessen: Polizei fasst Verdächtige in abgelegener Hütte / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach einer Geldautomatensprengung im hessischen Hasselroth haben Polizisten drei flüchtige Verdächtige in einer abgelegenen Hütte im benachbarten Bayern gestellt und festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag in Frankfurt am Main und Offenbach mitteilten, wurden die aus den Niederlanden stammenden Beschuldigten im Alter von 19 bis 24 Jahren am frühen Samstagmorgen nahe Schöllkrippen während einer Großfahndung in ihrem Versteck aufgespürt.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Ermittler sprengten die Verdächtigen zunächst mutmaßlich einen Geldautomaten in Hasselroth, bevor sie mit Beute in noch unbekannter Höhe mit einem "hochmotorisierten Fahrzeug" flüchteten. Entsprechend ihrer Einsatzkonzepte für solche Fälle löste die Polizei eine großangelegte länderübergreifende Fahndungsaktion aus, an der sich Kräfte aus dem benachbarten Bayern beteiligten. Auch ein Polizeihubschrauber nahm teil.

Im etwa 15 Kilometer entfernten Schöllkrippen wurde demnach kurz darauf das verlassene Fluchtauto entdeckt. Weitere Suchmaßnahmen etwa mit Spürhunden sowie Hinweise von Zeugen führten dann zum Versteck der Männer in einer Hütte. Im Bereich einer Scheune, in der sich die Verdächtigen mit ihrem Fahrzeug zuvor zwischenzeitlich ebenfalls versteckt hatten, stießen Beamte den Angaben zufolge zudem auf Teile der mutmaßliche Beute aus dem Automaten.

Bei der Sprengung des Geldautomaten entstand den Ermittlern zufolge nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe, verletzt wurde niemand. Gegen die drei Verdächtigen werde aufgrund nicht näher genannter "Umstände des Einzelfalls" unter anderem auch wegen versuchten Mordes ermittelt, hieß es. Sie sollten noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Unglück löste riesige Protestbewegung aus: Serbien gedenkt Unglücks von Novi Sad

Am zweiten Jahrestag des Unglücks, das in Serbien landesweite Proteste ausgelöst und vor einer Woche schließlich zur Abwahl der Regierung geführt hat, haben tausende Menschen der Opfer des Einsturzes eines Bahnhofsvordachs gedacht. Vor dem Bahnhof von Novi Sad legten Trauernde am Sonntag Herzen mit den Namen der 16 Todesopfer und Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Die Katastrophe vor zwei Jahren hatte eine Protestwelle ausgelöst, aus der die Studentenbewegung hervorging, die vor einer Woche die Parlamentswahl gewann.

Pyrotechnik gegen Busse und Brandsätze: Viel Arbeit für Polizei an Halloween

In der Halloween-Nacht ist es in zahlreichen Städten zu Polizeieinsätzen wegen Vorfällen mit umherziehenden Menschengruppen gekommen. In Kiel zündeten Unbekannte zwei Brandsätze und auf einem Fußweg ausgekipptes Motorenöl an, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zudem warfen mutmaßlich Jugendliche Steine von einer Brücke auf ein fahrendes Auto. In Berlin wurden laut Polizei unter anderem Linienbusse mit Pyrotechnik beschossen.

Krypto-Börse Binance nimmt nach schwerem Hackerangriff Auszahlungen wieder auf

Die weltgrößte Kryptowährungsplattform Binance hat nach dem massiven Hackerangriff die schrittweise Wiederaufnahme der Auszahlungen angekündigt. Die erste Serie von Auszahlungen sei im Netzwerk eröffnet, teilte das Unternehmen am Sonntag im Onlinedienst X mit. Die US-Bundespolizei FBI machte Nordkorea für den Hackerangriff verantwortlich, bei dem nach Angaben von Binance Werte in Höhe von 6,3 Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) geraubt wurden.

Mindestens ein Toter bei heftigen Regenfällen auf Galápagosinseln

Auf den Galápagosinseln ist mindestens ein Mensch bei starken Regenfällen ums Leben gekommen. Der Tod eines Bewohners sei bestätigt, und zwei weitere würden vermisst, erklärten die Behörden auf der zu Ecuador gehörenden Inselgruppe am Samstag (Ortszeit). 2000 Familien auf der Insel Santa Cruz seien von den Fluten betroffen. Die Regenfälle hatten am Freitagnachmittag eingesetzt.

Textgröße ändern: