English Woman's Journal - Gerüsteinsturz in Hamburger Hafencity: Fünfter Arbeiter in Krankenhaus gestorben

Gerüsteinsturz in Hamburger Hafencity: Fünfter Arbeiter in Krankenhaus gestorben


Gerüsteinsturz in Hamburger Hafencity: Fünfter Arbeiter in Krankenhaus gestorben
Gerüsteinsturz in Hamburger Hafencity: Fünfter Arbeiter in Krankenhaus gestorben / Foto: STRINGER - NEWS5/AFP/Archiv

Etwas mehr als eineinhalb Wochen nach einem tödlichen Gerüsteinsturz auf einer Großbaustelle in der Hamburger Hafencity ist ein fünfter Arbeiter gestorben. Der aus Albanien stammende Mann sei am späten Mittwochabend im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in der Hansestadt.

Textgröße ändern:

In einem großen Rohbau in der Hafencity war am Montag vergangener Woche ein über mehrere Stockwerke reichendes Gerüst in einem Aufzugschacht eingestürzt und hatte fünf Arbeiter verschüttet. Vier Männer starben sofort, der fünfte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen gerettet und kam ins Krankenhaus.

Die Ursache des Gerüsteinsturzes ist nach Polizeiangaben weiterhin unklar. Es gebe bislang noch keine konkreten Erkenntnisse dazu, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen liefen und würden absehbar noch einen längeren Zeitraum andauern. Über den Tod des fünften Arbeiters berichtete am Freitag zunächst der Norddeutsche Rundfunk. Die Polizei bestätigte dies dann auf Nachfrage.

Der Gerüsteinsturz hatte einen rund eineinhalb Tage dauernden Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Diese arbeiteten nach eigenen Angaben im Innern des mit Gerüsttrümmern gefüllten Schachts zunächst unter Lebensgefahr, um die verschütteten Arbeiter zu erreichen. Drei Tote und der Verletzte wurden in vergleichsweise kurzer Zeit herausgeholt. Die Bergung des vierten Todesopfers dauerte hingegen bis zum Abend des folgenden Tags.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich

Die US-Bundespolizei FBI macht Nordkorea für den milliardenschweren Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Binance verantwortlich. Dies teilte das FBI am Samstagabend (Ortszeit) mit. Bereits am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA prüften, ob Nordkorea hinter der Attacke stecke.

Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen

Im Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein US-Richter eine Verleumdungsklage von Präsident Donald Trump gegen das "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen. US-Bundesrichter Darrin Gayles aus Florida urteilte am Samstag im Streit um einen mutmaßlichen anzüglichen Trump-Brief an Epstein, der Präsident habe nicht nachgewiesen, dass die Zeitung "böswillig" Falschbehauptungen über ihn veröffentlicht habe.

Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"

Im Machtkampf um Polens Verfassungsgericht hat Regierungschef Donald Tusk der nationalkonservativen Opposition einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat vorgeworfen. "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen", sagte Tusk am Samstagabend in einem Onlinevideo. "Seit Jahren gibt es in Polen Organisationen und Politiker, die die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen."

Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Nach den bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Böllern und Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Am Abend war in Frankfurt nach Polizeiangaben auch ein Polizei-Hubschrauber im Einsatz.

Textgröße ändern: