English Woman's Journal - Statistik: Zuletzt mehr Verkehrstote als im Vorjahr

Statistik: Zuletzt mehr Verkehrstote als im Vorjahr


Statistik: Zuletzt mehr Verkehrstote als im Vorjahr
Statistik: Zuletzt mehr Verkehrstote als im Vorjahr

Im Januar dieses Jahres sind in Deutschland mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, gab es 149 Verkehrstote und somit zwölf mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten sei im Januar im Vergleich zum Vorjahr sogar um 36 Prozent auf rund 21.000 gestiegen. Damals sei das Unfallgeschehen jedoch noch stark vom Corona-Lockdown geprägt gewesen.

Textgröße ändern:

Laut Statistikamt fiel auch die Gesamtzahl aller erfassten Straßenverkehrsunfälle im Januar mit rund 176.000 deutlich höher aus als im Vorjahresmonat. Bei rund 16.800 Unfällen seien Menschen verletzt oder getötet worden, womit sich die Zahl der Unfälle mit sogenanntem Personenschaden um 36 Prozent erhöhte. Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen es nur zu Sachschäden kam, sei auf rund 159.200 gestiegen.

Im Vergleich zur Situation vor der Pandemie im Januar 2020 zählte das Statistikamt im Januar 2022 56 Verkehrstote weniger. Auch die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Menschen lag demnach zuletzt deutlich unter dem Vorkrisenniveau: Im Vergleich zum Januar 2020 seien 19 Prozent weniger Menschen zu Schaden gekommen. Insgesamt gab es im Januar dieses Jahres elf Prozent weniger Straßenverkehrsunfälle als vor zwei Jahren.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Kroatien: Zehntausende gehen wegen illegaler Giftmülldeponie auf die Straße

Aus Protest gegen die illegale Entsorgung giftigen Mülls sind in Kroatiens Hauptstadt Zagreb zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten forderten am Samstagabend die sofortige Beseitigung der Abfälle, die im vergangenen Jahr in einer der unberührtesten Regionen des Landes entdeckt worden waren. Im August war ein Bericht veröffentlicht worden, in dem vor den Gefahren des Giftmülls gewarnt wurde.

Vulkanausbruch führt in Indonesien zu schweren Störungen des Flugverkehrs

Ein Vulkanausbruch in Indonesien hat zu schweren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs geführt. Wegen der vom Anak Krakatau ausgestoßenen Aschewolke wurde der Betrieb an sechs Flughäfen des südostasiatischen Inselstaats eingestellt, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Betroffen waren unter anderem der internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe der Hauptstadt Jakarta sowie der internationale Flughafen Husein Sastranegara der Millionenstadt Bandung.

Pfefferspray in niedersächsischer Disko versprüht - Sechs Verletzte

In einer Disko in Niedersachsen sind sechs Menschen durch eine reizende Substanz verletzt worden. Dabei handelte es sich vermutlich um Pfefferspray, wie die Polizei Cuxhaven am Sonntag mitteilte. Sie ermittelte inzwischen einen Tatverdächtigen.

Zehn Tage nach Sturzflut in Nepal weckt Bergung von zwei Überlebenden neue Hoffnung

Neue Hoffnung bei der unermüdlichen Suche nach Überlebenden in Nepal: Zehn Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya sind am Samstag zwei Menschen gerettet worden. Ein chinesischer Staatsbürger sei aus einem Tunnel gerettet worden, sagte ein Sprecher der nepalesischen Armee der Nachrichtenagentur AFP. Zudem bargen Einsatzkräfte im Bezirk Nuwakot eine Frau lebend aus dem Schlamm in ihrem verschütteten Haus. Ministerpräsident Balendra Shah sagte, die Rettung der Frau habe "der ganzen Nation Hoffnung gegeben".

Textgröße ändern: