English Woman's Journal - Angelschnüre über Kieler Fahrradroute: Ermittlungen wegen gefährlicher Vorfälle

Angelschnüre über Kieler Fahrradroute: Ermittlungen wegen gefährlicher Vorfälle


Angelschnüre über Kieler Fahrradroute: Ermittlungen wegen gefährlicher Vorfälle
Angelschnüre über Kieler Fahrradroute: Ermittlungen wegen gefährlicher Vorfälle / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

In Kiel hat es in den vergangenen Tagen mehrfach gefährliche Zwischenfälle mit über eine Fahrradroute gespannten Angelschnüren gegeben. Wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte, stürzte eine 18-jährige Radfahrerin und zog sich Prellungen und Schürfwunden zu. In anderen Fällen durchtrennten Radfahrer die Hindernisse oder stoppten vorher, ohne sich zu verletzten. Die Polizei entdeckte zahlreiche Schnüre.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten ist bislang noch unklar, wer die schwer sichtbaren Angelsehnen in einem bestimmten Bereich der sogenannten Veloroute 10 im westlichen Stadtgebiet platzierte. Sie ermitteln demnach wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und verstärkten ihre Streifentätigkeit dort.

Der Vorfall mit der verletzten Radfahrerin ereignete sich laut Polizei am Samstag. Sie berichtete der Polizei nach ihrem Sturz von einem Verdächtigen, der in ein Gebüsch flüchtete. Am Sonntag bemerkte ein 21-jähriger Radfahrer eine Schnur rechtzeitig, hielt an und rief die Polizei. Beamten fanden in dem Bereich auf einer Länge von 200 Metern mehrere bereits zerrissene Leinen.

Ebenfalls am Sonntag fuhr eine 29-Jährige gegen eine Schnur, blieb jedoch unverletzt. Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich am Dienstagabend, als eine 27-jährige Radfahrerin mit dem Oberkörper gegen eine Schnur fuhr. Auch sie blieb unverletzt und informierte anschließend die Polizei. Die Beamten riefen Fahrradfahrer in dem Bereich zur Vorsicht. Zudem sollten sie verdächtige Beobachtungen sofort per Notruf melden, betonten sie.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich

Die US-Bundespolizei FBI macht Nordkorea für den milliardenschweren Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Binance verantwortlich. Dies teilte das FBI am Samstagabend (Ortszeit) mit. Bereits am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA prüften, ob Nordkorea hinter der Attacke stecke.

Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen

Im Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein US-Richter eine Verleumdungsklage von Präsident Donald Trump gegen das "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen. US-Bundesrichter Darrin Gayles aus Florida urteilte am Samstag im Streit um einen mutmaßlichen anzüglichen Trump-Brief an Epstein, der Präsident habe nicht nachgewiesen, dass die Zeitung "böswillig" Falschbehauptungen über ihn veröffentlicht habe.

Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"

Im Machtkampf um Polens Verfassungsgericht hat Regierungschef Donald Tusk der nationalkonservativen Opposition einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat vorgeworfen. "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen", sagte Tusk am Samstagabend in einem Onlinevideo. "Seit Jahren gibt es in Polen Organisationen und Politiker, die die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen."

Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Nach den bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Böllern und Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Am Abend war in Frankfurt nach Polizeiangaben auch ein Polizei-Hubschrauber im Einsatz.

Textgröße ändern: