English Woman's Journal - Hamburger Flughafen wegen Geiselnahme gesperrt

Hamburger Flughafen wegen Geiselnahme gesperrt


Hamburger Flughafen wegen Geiselnahme gesperrt
Hamburger Flughafen wegen Geiselnahme gesperrt / Foto: MORRIS MAC MATZEN - AFP/Archiv

Der Hamburger Flughafen ist am Samstagabend wegen einer Geiselnahme gesperrt worden. Ein Bewaffneter habe gegen 20 Uhr mit einem Auto ein Tor zum Flughafen der Hansestadt durchbrochen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Der Mann habe auf dem Rollfeld zwei Mal in die Luft geschossen und zwei brennende Flaschen aus dem Auto geworfen. In dem Wagen befinden sich laut der Polizei Hamburg "mindestens zwei Personen, darunter ein Kind".

Textgröße ändern:

Nach Angaben des Sprechers hatte die Frau des Fahrers eine Kindesentziehung gemeldet. Mittlerweile gebe es Kontakt zu dem Mann. Die Polizei sei mit einem Großaufgebot, darunter Spezialeinheiten, vor Ort, schrieb die Polizei Hamburg im Kurzbotschaftendienst X (ehemals Twitter). Auch Psychologen befinden sich demnach vor Ort.

Auf der Website des Flughafens Hamburg hieß es, "aufgrund einer polizeilichen Maßnahme auf dem Vorfeld des Hamburger Flughafens" würden am Samstag keine Starts und Landungen mehr stattfinden. Betroffene Passagiere sollen sich demnach an ihre Fluggesellschaft wenden. Nach Angaben einer Sprecherin des Flughafens waren am Samstagabend sechs Abflüge und 21 Landungen mit rund 3200 Passagieren betroffen.

Nach Angaben des Sprechers der Bundespolizei wurde der gesamte Flugbetrieb eingestellt. Die von dem Mann geschleuderten Brandsätze seien umgehend von der Flughafenfeuerwehr gelöscht worden. Auf X schrieb die Polizei, alle Flugzeuge, in denen sich noch Menschen befinden, würden evakuiert. Die Terminals seien bereits evakuiert worden. In einem Hotel sei eine Personensammelstelle eingerichtet worden.

Bereits im Oktober war der Flughafen Hamburg vorübergehend gesperrt worden. Damals hatte es eine Anschlagsdrohung gegen ein iranisches Flugzeug gegeben.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich

Die US-Bundespolizei FBI macht Nordkorea für den milliardenschweren Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Binance verantwortlich. Dies teilte das FBI am Samstagabend (Ortszeit) mit. Bereits am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA prüften, ob Nordkorea hinter der Attacke stecke.

Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen

Im Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein US-Richter eine Verleumdungsklage von Präsident Donald Trump gegen das "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen. US-Bundesrichter Darrin Gayles aus Florida urteilte am Samstag im Streit um einen mutmaßlichen anzüglichen Trump-Brief an Epstein, der Präsident habe nicht nachgewiesen, dass die Zeitung "böswillig" Falschbehauptungen über ihn veröffentlicht habe.

Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"

Im Machtkampf um Polens Verfassungsgericht hat Regierungschef Donald Tusk der nationalkonservativen Opposition einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat vorgeworfen. "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen", sagte Tusk am Samstagabend in einem Onlinevideo. "Seit Jahren gibt es in Polen Organisationen und Politiker, die die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen."

Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Nach den bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Böllern und Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Am Abend war in Frankfurt nach Polizeiangaben auch ein Polizei-Hubschrauber im Einsatz.

Textgröße ändern: