English Woman's Journal - Acht Jahre Haft für Mutter nach tödlicher Misshandlung von eigenem Baby

Acht Jahre Haft für Mutter nach tödlicher Misshandlung von eigenem Baby


Acht Jahre Haft für Mutter nach tödlicher Misshandlung von eigenem Baby
Acht Jahre Haft für Mutter nach tödlicher Misshandlung von eigenem Baby / Foto: Damien MEYER, - - AFP/Archiv

In einem Prozess um ein getötetes Baby hat das Landgericht Berlin die angeklagte Kindsmutter wegen Totschlags zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Angeklagte soll acht Jahre in Haft, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Zudem habe die Kammer die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet.

Textgröße ändern:

Die zum Prozessauftakt 26 Jahre alte Frau stand seit Ende September wegen tödlicher Misshandlung ihrer wenigen Monate alten Tochter vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft warf der Frau vor, ihrem Kind im April oder Mai zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt eine schwere Schädelverletzung beigebracht und es zudem heftig geschüttelt zu haben. Der Säugling starb am 12. Mai.

Laut Anklage wies ihre im Februar geborene Tochter einen Bruch am Schädelknochen auf. Darüber hinaus verursachte das Schütteln ein Schädel-Hirn-Trauma samt Einblutung in den Sehnerv.

Mit dem Urteil ging das Gericht über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß hinaus. Die Anklagebehörde hatte eine Haftstrafe von sechs Jahren gefordert. Die Verteidigung beantragte in dem Verfahren, die Angeklagte wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu höchstens vier Jahren Haft zu verurteilen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich

Die US-Bundespolizei FBI macht Nordkorea für den milliardenschweren Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Binance verantwortlich. Dies teilte das FBI am Samstagabend (Ortszeit) mit. Bereits am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA prüften, ob Nordkorea hinter der Attacke stecke.

Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen

Im Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein US-Richter eine Verleumdungsklage von Präsident Donald Trump gegen das "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen. US-Bundesrichter Darrin Gayles aus Florida urteilte am Samstag im Streit um einen mutmaßlichen anzüglichen Trump-Brief an Epstein, der Präsident habe nicht nachgewiesen, dass die Zeitung "böswillig" Falschbehauptungen über ihn veröffentlicht habe.

Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"

Im Machtkampf um Polens Verfassungsgericht hat Regierungschef Donald Tusk der nationalkonservativen Opposition einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat vorgeworfen. "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen", sagte Tusk am Samstagabend in einem Onlinevideo. "Seit Jahren gibt es in Polen Organisationen und Politiker, die die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen."

Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Nach den bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Böllern und Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Am Abend war in Frankfurt nach Polizeiangaben auch ein Polizei-Hubschrauber im Einsatz.

Textgröße ändern: