English Woman's Journal - Zwölfjähriger scheitert in NRW binnen Minuten zweimal mit Überfällen

Zwölfjähriger scheitert in NRW binnen Minuten zweimal mit Überfällen


Zwölfjähriger scheitert in NRW binnen Minuten zweimal mit Überfällen
Zwölfjähriger scheitert in NRW binnen Minuten zweimal mit Überfällen / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein Zwölfjähriger hat in Nordrhein-Westfalen binnen weniger Minuten versucht, zwei Menschen zu überfallen. Er wurde noch in der Nähe des Tatorts gestellt, teilte die Polizei Iserlohn am Freitag mit. Der Junge soll am Donnerstagnachmittag in Lüdenscheid einer 67-Jährigen ein Messer vorgehalten und Geld gefordert haben.

Textgröße ändern:

Die Frau habe energisch reagiert und Umstehende auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Der Junge flüchtete daraufhin ohne Beute. Nur drei Minuten später soll er versucht haben, einen 65-Jährigen zu überfallen. Ihm soll er einen Elektroschocker vorgehalten und Geld gefordert haben. Der Mann flüchtete in einen Hauseingang und hielt die Tür von innen zu. Daraufhin habe der Zwölfjährige von ihm abgelassen.

Nach einer kurzen Verfolgung stellten Polizisten den Jungen in der Nähe der Tatorte. Das Messer fanden die Beamten in einem Gebüsch. Der Elektroschocker blieb jedoch verschwunden. Bei dem Jungen wurde eine geringe Menge Cannabis gefunden.

Die Ermittler leiteten ein Verfahren wegen schweren Raubes in zwei Fällen sowie Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ein. Weil der Zwölfjährige strafunmündig ist, wurde er seinen Eltern übergeben.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen

Im Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein US-Richter eine Verleumdungsklage von Präsident Donald Trump gegen das "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen. US-Bundesrichter Darrin Gayles aus Florida urteilte am Samstag im Streit um einen mutmaßlichen anzüglichen Trump-Brief an Epstein, der Präsident habe nicht nachgewiesen, dass die Zeitung "böswillig" Falschbehauptungen über ihn veröffentlicht habe.

Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"

Im Machtkampf um Polens Verfassungsgericht hat Regierungschef Donald Tusk der nationalkonservativen Opposition einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat vorgeworfen. "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen", sagte Tusk am Samstagabend in einem Onlinevideo. "Seit Jahren gibt es in Polen Organisationen und Politiker, die die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen."

Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Nach den bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Böllern und Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Am Abend war in Frankfurt nach Polizeiangaben auch ein Polizei-Hubschrauber im Einsatz.

Hunderttausende demonstrieren in Frankreich - erneut gewaltsame Zusammenstöße

In Frankreich sind am dritten Samstag in Folge hunderttausende Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem auf die Straße gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten landesweit 320.000 Menschen, die Veranstalter sprachen von einer halben Million Teilnehmern. In Paris und weiteren Städten kam es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, mehr als 290 Menschen wurden festgenommen.

Textgröße ändern: