English Woman's Journal - Vier Jahre Haft nach tödlichem Fußtritt vor Club in Düsseldorfer Altstadt

Vier Jahre Haft nach tödlichem Fußtritt vor Club in Düsseldorfer Altstadt


Vier Jahre Haft nach tödlichem Fußtritt vor Club in Düsseldorfer Altstadt
Vier Jahre Haft nach tödlichem Fußtritt vor Club in Düsseldorfer Altstadt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Fast zehn Monate nach einem tödlichen Fußtritt vor einem Club in der Düsseldorfer Altstadt ist ein 23-Jähriger vom Landgericht in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll wegen Körperverletzung mit Todesfolge vier Jahre in Haft, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Ein 47-Jähriger war einen Tag nach dem Angriff an schweren Hirnverletzungen gestorben.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten vor, den 47-Jährigen während eines Streits tödlich verletzt zu haben. Demnach soll der 23-Jährige am 5. Januar vor einem Düsseldorfer Altstadtclub mit dem späteren Opfer aneinandergeraten sein und plötzlich mit der Faust zugeschlagen haben.

Das Opfer konnte sich demnach zunächst noch auf den Beinen halten. Im Anschluss soll der Angeklagte dem vornübergebeugten Mann mit dem Fuß von unten gegen den Kopf getreten haben. Der 47-Jährige erlitt dabei schwere Hirnblutungen. Er konnte vor Ort zunächst wiederbelebt werden, starb aber noch am Folgetag.

Das Hafturteil von vier Jahren entsprach der Sprecherin zufolge dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung habe eine milde Strafe beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen

Im Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein US-Richter eine Verleumdungsklage von Präsident Donald Trump gegen das "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen. US-Bundesrichter Darrin Gayles aus Florida urteilte am Samstag im Streit um einen mutmaßlichen anzüglichen Trump-Brief an Epstein, der Präsident habe nicht nachgewiesen, dass die Zeitung "böswillig" Falschbehauptungen über ihn veröffentlicht habe.

Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"

Im Machtkampf um Polens Verfassungsgericht hat Regierungschef Donald Tusk der nationalkonservativen Opposition einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat vorgeworfen. "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen", sagte Tusk am Samstagabend in einem Onlinevideo. "Seit Jahren gibt es in Polen Organisationen und Politiker, die die Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen."

Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Nach den bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Böllern und Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Am Abend war in Frankfurt nach Polizeiangaben auch ein Polizei-Hubschrauber im Einsatz.

Hunderttausende demonstrieren in Frankreich - erneut gewaltsame Zusammenstöße

In Frankreich sind am dritten Samstag in Folge hunderttausende Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem auf die Straße gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten landesweit 320.000 Menschen, die Veranstalter sprachen von einer halben Million Teilnehmern. In Paris und weiteren Städten kam es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, mehr als 290 Menschen wurden festgenommen.

Textgröße ändern: