English Woman's Journal - Leiche von vermisster Frau in Wohnung aufbewahrt - Mann in Untersuchungshaft

Leiche von vermisster Frau in Wohnung aufbewahrt - Mann in Untersuchungshaft


Leiche von vermisster Frau in Wohnung aufbewahrt - Mann in Untersuchungshaft
Leiche von vermisster Frau in Wohnung aufbewahrt - Mann in Untersuchungshaft / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP/Archiv

Weil er eine seit Weihnachten vermisste Frau getötet und ihre Leiche in seiner Wohnung aufbewahrt haben soll, sitzt ein 35-Jähriger in Untersuchungshaft. Der Mann wurde am Mittwoch festgenommen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im hessischen Limburg der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dem Mann aus dem Landkreis Limburg-Weilburg werden Mord und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Die Leiche der 34-Jährigen sei am Montag in der Wohnung des Manns gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-Jährigen vor, ihr an Weihnachten Drogen verabreicht zu haben, wodurch sie kollabiert sei. Obwohl der Mann gewusst habe, dass sie noch lebte, habe er sie in eine Tasche gepackt und zur Lahn gebracht.

Dort habe er sie vergraben. Als er von einer Suche der Polizei an der Lahn im Juli und danach erfuhr, soll er sie wieder in seine Wohnung gebracht und bis zur Entdeckung am Montag aufbewahrt haben. In welchem Verhältnis der 35-Jährige zum Opfer stand, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Hunderttausende demonstrieren in Frankreich - erneut gewaltsame Zusammenstöße

In Frankreich sind am dritten Samstag in Folge hunderttausende Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem auf die Straße gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten landesweit 320.000 Menschen, die Veranstalter sprachen von einer halben Million Teilnehmern. In Paris und weiteren Städten kam es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, mehr als 290 Menschen wurden festgenommen.

Zusammenstöße mit der Polizei am Rande von "GenZ"-Protesten in mehreren Städten

Am Rande der bundesweiten Jugendproteste der Gruppierung "GenZ regelt" hat es in mehreren Städten Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. In Frankfurt am Main wurden Beamte laut Polizeiangaben am Samstag mit Steinen beworfen, die Behörden setzten deswegen Wasserwerfer ein. Mindestens ein Polizist wurde demnach verletzt und musste ärztlich behandelt werden.

USA warnen Russland vor drohendem Anschlag in Moskau

Russland ist nach eigenen Angaben von den USA über einen womöglich geplanten Anschlag in der Hauptstadt Moskau gewarnt worden. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erklärte am Samstag laut russischen Nachrichtenagenturen, nach der Warnung über die "Vorbereitung eines Terrorangriffs" seien "angemessene" Maßnahmen ergriffen worden.

Zugunglück in Spanien: Verzweiflung bei Trauergottesdienst in Urda

Drei Tage nach der verheerenden Zugkollision mit 69 Toten in Spanien sind nahe der Unglücksstelle in der Provinz Toledo zahlreiche Menschen zu einem Gedenkgottesdienst zusammengekommen. In der Gemeinde Urda versammelten sich am Samstag in und um die Kirche San Juan Bautista Angehörige der Opfer, Anwohner und hochrangige Lokalpolitiker. Viele von ihnen waren in Tränen aufgelöst.

Textgröße ändern: