English Woman's Journal - Neue Razzia nach Streit zwischen rivalisierenden Banden in Stuttgart

Neue Razzia nach Streit zwischen rivalisierenden Banden in Stuttgart


Neue Razzia nach Streit zwischen rivalisierenden Banden in Stuttgart
Neue Razzia nach Streit zwischen rivalisierenden Banden in Stuttgart / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Anderthalb Monate nach einer körperlichen Auseinandersetzung vor dem Königsbau in Stuttgart sind am Freitag die Wohnungen von drei Tatverdächtigen durchsucht worden. An dem Streit im August sollen Mitglieder rivalisierender Gruppen beteiligt gewesen sein, die mit den Schüssen im öffentlichen Raum in den vergangenen Monaten in Verbindung gebracht werden, wie das baden-württembergische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft mitteilten.

Textgröße ändern:

In der Region waren mehrmals Menschen durch Schüsse verletzt worden. Im Juni soll außerdem ein Mann bei einer Trauerfeier auf dem Friedhof von Altbach einen Sprengkörper geworfen haben. Zehn Menschen wurden verletzt. Auch mit diesem Vorfall würden die beiden Gruppen in Verbindung gebracht, hieß es nun. Die genaue Zahl der Beteiligten sei bisher nicht bekannt.

Das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung vor dem Königsbau von der Stuttgarter Polizei übernommen, nachdem sich Zusammenhänge zu der Serie an Straftaten ergeben hätten. Am Freitag fand nun eine Razzia bei drei Tatverdächtigen im Alter von 19 bis 21 Jahren im Landkreis Esslingen statt.

Dabei seien unter anderem ein Messer, ein Baseballschläger aus Aluminium und eine Softairwaffe beschlagnahmt worden, hieß es weiter. In dem Gesamtkomplex wurden inzwischen 33 Menschen festgenommen.

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein

Nach einer nächtlichen Eskalation im Konflikt um Polens Verfassungsgericht hat Präsident Karol Nawrocki Politiker aller im Parlament vertretenen Parteien einbestellt. "Aufgrund der Bedrohung, die auf der inneren Sicherheit der Republik Polen lastet, berufe ich heute dringende Konsultationen unter Beteiligung von Vertretern der im Parlament vertretenen Kräfte ein", erklärte Nawrocki in einer von seinem Kabinettschef Pawel Szefernaker am Samstag verlesenen Stellungnahme.

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Textgröße ändern: