English Woman's Journal - "Letzte Generation" beschmiert Brandenburger Tor mit Farbe - 14 Festnahmen

"Letzte Generation" beschmiert Brandenburger Tor mit Farbe - 14 Festnahmen


"Letzte Generation" beschmiert Brandenburger Tor mit Farbe - 14 Festnahmen
"Letzte Generation" beschmiert Brandenburger Tor mit Farbe - 14 Festnahmen / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Aktivistinnen und Aktivisten der Protestgruppe "Letzte Generation" haben am Sonntag das Brandenburger Tor in Berlin großflächig mit Farbe beschmiert. Alle sechs Säulen des weltberühmten Baudenkmals waren - zum Teil bis in mehrere Meter Höhe - mit gelber und orangener Warnfarbe bedeckt, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Nach Polizeiangaben wurde 14 Menschen festgenommen. Es seien Ermittlungen wegen "gemeinschädlicher Sachbeschädigung" aufgenommen worden. Mitarbeiter der Stadt begannen umgehend, die Farbe mit Hochdruckstrahlern wieder von dem Bauwerk zu entfernen.

Textgröße ändern:

Die Klima-Protestgruppe "Letzte Generation" teilte in einer Erklärung mit, die Warnfarbe sei mit präparierter Feuerlöschern auf die Säulen gesprüht worden. Zur gleichen Zeit hätten Aktivistinnen und Aktivisten Farbe auf dem angrenzenden Pariser Platz verschüttet - einige Menschen liefen hindurch und hinterließen leuchtende Fußspuren. Von der Aktion solle die Botschaft ausgehen, dass es Zeit für eine Energiewende weg von den fossilen Energien sei.

Das Brandenburger Tor sei eigens für die Aktion ausgewählt worden, weil es "Berlins bekanntestes Wahrzeichen" sei und "wie kein anderes Denkmal in Deutschland für große, hoffnungsvolle Wendepunkte in der Geschichte" stehe, erklärte Marion Fabian, die Sprecherin der "Letzten Generation".

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben

Der in den USA geborene Papst Leo XIV. hat nach Angaben des Vatikans seine Stimme bei den Kongresswahlen in seinem Heimatland per Briefwahl abgegeben. Der Pontifex habe "sein Wahlrecht als US-Bürger wahrgenommen", erklärte der Vatikan am Freitag. "Im Einklang mit dieser langjährigen Praxis bürgerlichen Engagements" habe der Papst "seinen Briefwahlzettel in Chicago eingereicht", hieß es weiter.

Textgröße ändern: