English Woman's Journal - 14 Tote bei Absturz von Flugzeug im brasilianischen Amazonas-Gebiet

14 Tote bei Absturz von Flugzeug im brasilianischen Amazonas-Gebiet


14 Tote bei Absturz von Flugzeug im brasilianischen Amazonas-Gebiet
14 Tote bei Absturz von Flugzeug im brasilianischen Amazonas-Gebiet / Foto: Michael DANTAS - AFP

Bei einem Flugzeugabsturz im Norden Brasiliens sind 14 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück in der bei Touristen beliebten Stadt Barcelos im Amazonasgebiet seien am Samstag zwölf Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder gestorben, teilte Gouverneur Wilson Lima im Onlinedienst X (ehemals Twitter) mit. Nach Angaben vom Sicherheitsminister des Bundesstaates Amazonas, Vinicius Almeida, gab es keine Überlebenden.

Textgröße ändern:

Der Pilot des Kleinflugzeuges habe die entlegene Stadt Barcelos bei schwerem Regen und schlechten Sichtverhältnissen angeflogen, sagte Almeida bei einer Pressekonferenz. Offenbar setzte das Flugzeug auf halber Strecke der Landebahn auf, schoss über deren Ende hinaus und verunglückte.

Gouverneur Lima erklärte auf X: "Unsere Mannschaften sind vor Ort und leisten seit dem Moment des Unglücks die notwendige Unterstützung."

In Medien wurden Bilder eines kleinen weißen Flugzeuges veröffentlicht, das mit dem Rumpf auf einer schlammigen Sandpiste liegt, die Flugzeugnase in der dichten Vegetation am Rand verborgen.

Bei der Maschine handelte es sich um eine zweimotorige Maschine vom Typ EMB-110 des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer. Das Flugzeug war auf dem Weg von Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, ins anderthalb Stunden entfernte Barcelos.

Barcelos liegt am Río Negro, einem Nebenfluss des Amazonas. An seinen Ufern liegen mehrere Nationalparks und andere Schutzgebiete, was die Region zu einem beliebten Touristenziel macht. Die Regierung des Bundesstaates erklärte, ersten Ermittlungen zufolge handele es sich bei allen Passagieren um brasilianische Männer, die zum Angeln nach Barcelos gereist seien.

Behördenvertretern zufolge waren zwei Flugzeuge, die ebenfalls auf dem Weg nach Barcelos waren, wegen des schlechten Wetters umgekehrt und nach Manaus zurückgeflogen. Viele Details des Unglücks blieben zunächst ungeklärt. Die brasilianische Luftwaffe und die Polizei haben Ermittlungen angekündigt. Ein Flugzeug mit Ermittlern sollte laut Almeida am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) von Manaus nach Barcelos fliegen.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben

Der in den USA geborene Papst Leo XIV. hat nach Angaben des Vatikans seine Stimme bei den Kongresswahlen in seinem Heimatland per Briefwahl abgegeben. Der Pontifex habe "sein Wahlrecht als US-Bürger wahrgenommen", erklärte der Vatikan am Freitag. "Im Einklang mit dieser langjährigen Praxis bürgerlichen Engagements" habe der Papst "seinen Briefwahlzettel in Chicago eingereicht", hieß es weiter.

Textgröße ändern: