English Woman's Journal - Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen

Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen


Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen
Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen / Foto: Guillaume SOUVANT - AFP/Archiv

Bei einem Einbruch in das Kölner Museum für Ostasiatische Kunst haben Unbekannte mehrere Exponate gestohlen. Wie die Polizei in der Domstadt mitteilte, wurde in der Nacht zum Mittwoch ein Fenster des Museums im Stadtteil Lindenthal aufgehebelt. Aus Vitrinen seien daraufhin mehrere wertvolle Stücke entwendet worden.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge wurde ein Mitarbeiter des Museums gegen Mitternacht durch laute Geräusche an der Vorderseite des Museums auf den Einbruch aufmerksam. Er sah demnach zwei Männer, zu denen die Polizei Personenbeschreibungen veröffentlichte. Die Ermittler baten mögliche Zeugen, sich zu melden.

Nach Angaben der Stadt Köln wurden bei dem Einbruch neun chinesische Porzellane gestohlen, die teilweise zum Gründungsbestand des Museums gehörten. Sie stammen aus der Zeit zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert, teilte die Stadt mit. Den finanziellen Schaden bezifferte sie auf über eine Million Euro. Der Beigeordnete für Kunst und Kultur, Stefan Charles, kündigte eine Überprüfung der Sicherheit des Museum an.

Die Museumsdirektorin Shao-Lan Hertel zeigte sich entsetzt über den Diebstahl. "Mehr als der finanzielle Verlust schmerzt, dass fast alle gestohlenen Exponate zum Gründungsbestand zählten", erklärte sie. Weil die Objekte gut dokumentiert und wiedererkennbar seien, habe sie die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder auftauchten. Eine gestohlene Schale aus der Ming-Dynastie sei dem Museum erst 2015 geschenkt worden.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben

Der in den USA geborene Papst Leo XIV. hat nach Angaben des Vatikans seine Stimme bei den Kongresswahlen in seinem Heimatland per Briefwahl abgegeben. Der Pontifex habe "sein Wahlrecht als US-Bürger wahrgenommen", erklärte der Vatikan am Freitag. "Im Einklang mit dieser langjährigen Praxis bürgerlichen Engagements" habe der Papst "seinen Briefwahlzettel in Chicago eingereicht", hieß es weiter.

Textgröße ändern: