English Woman's Journal - Staatsanwaltschaft in Georgia will Prozessbeginn gegen Trump Anfang März

Staatsanwaltschaft in Georgia will Prozessbeginn gegen Trump Anfang März


Staatsanwaltschaft in Georgia will Prozessbeginn gegen Trump Anfang März
Staatsanwaltschaft in Georgia will Prozessbeginn gegen Trump Anfang März / Foto: CHANDAN KHANNA, Christian MONTERROSA - AFP/Archiv

Nach der Anklage gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Wahlverschwörung im Bundesstaat Georgia hat die Staatsanwaltschaft einen Beginn des Prozesses am 4. März 2024 beantragt. Oberstaatsanwältin Fani Willis reichte am Mittwoch beim zuständigen Gericht in Georgias Hauptstadt Atlanta einen Vorschlag für den zeitlichen Ablauf des weiteren Verfahrens ein. Demnach sollen Trump und die 18 anderen Angeklagten in der Woche ab dem 5. September erstmals vor Gericht erscheinen.

Textgröße ändern:

Es folgen zahlreiche weitere Verfahrensschritte - unter anderem Fristen für das Einreichen bestimmter Anträge - bis hin zum Anfang März angestrebten Prozessbeginn. Allerdings dürften Trumps Anwälte auf einen späteren Prozessauftakt pochen. Die Entscheidung wird dann von einem Richter getroffen.

Trump war am Montag in 13 Punkten wegen seiner Versuche angeklagt worden, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 in Georgia zu kippen. Es war bereits die vierte Anklage gegen den Ex-Präsidenten und Bewerber für die Präsidentschaftswahl 2024 - und die zweite Anklage, die sich um die Wahl 2020 dreht.

Staatsanwältin Willis greift bei ihrem Vorgehen gegen Trump unter anderem auf ein Gesetz zurück, das ursprünglich gegen den Kampf gegen organisierte Kriminalität gedacht war. Zusammen mit dem Ex-Präsidenten sind unter anderem dessen früherer Stabschef im Weißen Haus, Mark Meadows, und Trumps früherer Anwalt Rudy Giuliani angeklagt. Die Angeklagten müssen sich bis Freitag kommender Woche der Justiz in Georgia stellen.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Strafbefehl erlassen: Berliner Polizist soll Interna weitergegeben haben

Das Amtsgericht Tiergarten hat gegen einen Berliner Polizisten Strafbefehl wegen des Verdachts der Korruption und des Geheimnisverrats erlassen. Verhängt wurde eine Bewährungsstrafe von einem Jahr, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Bus mit Schulkindern kracht in Bad Oldesloe in Hauswand: Mehrere Verletzte

Im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe ist ein unter anderem mit Schulkindern besetzter Linienbus in eine Hauswand gekracht. Die 63-jährige Busfahrerin wurde bei dem Unfall am Freitagmorgen eingeklemmt und schwer verletzt, wie die Polizei in Ratzeburg mitteilte. Auch mehrere Fahrgäste trugen demnach Verletzungen davon. Genauere Angaben konnte die Polizei zunächst nicht machen.

Schlägerei auf Supermarktparkplatz in Sachsen: 43-Jähriger stirbt

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Männern auf einem Supermarktparkplatz in Sachsen ist ein 43-Jähriger gestorben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags gegen einen 27-Jährigen, wie die Polizeidirektion Chemnitz am Freitag mitteilte.

Bewaffnete Frontdienste im Irak: Prozess gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Die Anklage wirft dem 43-Jährigen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vor. Im Januar 2016 soll er sich dem IS im Irak angeschlossen haben und bis März 2017 als Kämpfer für die islamistische Organisation tätig gewesen sein.

Textgröße ändern: