English Woman's Journal - Fesselungs-Fans rufen in Erfurt die Polizei auf den Plan

Fesselungs-Fans rufen in Erfurt die Polizei auf den Plan


Fesselungs-Fans rufen in Erfurt die Polizei auf den Plan
Fesselungs-Fans rufen in Erfurt die Polizei auf den Plan / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Zwei Fans von Fesselungspraktiken haben in Erfurt die Polizei auf den Plan gerufen. Eine Passantin beobachtete, wie in einem städtischen Park eine Frau von einem Mann an einen Ast gefesselt wurde und rief die Beamten, die die Landespolizeiinspektion am Montag mitteilte. Die Anruferin befürchtete demnach, dass die Gefesselte womöglich nicht mehr "Herr ihrer Sinne" sei und bewusstlos werden könnte.

Textgröße ändern:

Die vermeintliche Notsituation entpuppte sich allerdings als sexuell motivierte Fesselungspraktik, auch als Bondage bekannt. Die 24-Jährige und ihr 31-jähriger Begleiter frönten nach Polizeiangaben dieser gemeinsamen Leidenschaft, bei der die Frau am gesamten Körper unter Nutzung verschiedener Seile und Gurte an den Baum gebunden wurde. Die Bondage-Enthusiasten waren nach Polizeiangaben einsichtig und werden ihre Praktiken künftig "weniger öffentlichkeitswirksam vollziehen". Rechtliche Folgen hat ihr Handeln nicht.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Bus mit Schulkindern kracht in Bad Oldesloe in Hauswand: Mehrere Verletzte

Im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe ist ein unter anderem mit Schulkindern besetzter Linienbus in eine Hauswand gekracht. Die 63-jährige Busfahrerin wurde bei dem Unfall am Freitagmorgen eingeklemmt und schwer verletzt, wie die Polizei in Ratzeburg mitteilte. Auch mehrere Fahrgäste trugen demnach Verletzungen davon. Genauere Angaben konnte die Polizei zunächst nicht machen.

Schlägerei auf Supermarktparkplatz in Sachsen: 43-Jähriger stirbt

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Männern auf einem Supermarktparkplatz in Sachsen ist ein 43-Jähriger gestorben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags gegen einen 27-Jährigen, wie die Polizeidirektion Chemnitz am Freitag mitteilte.

Bewaffnete Frontdienste im Irak: Prozess gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Die Anklage wirft dem 43-Jährigen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vor. Im Januar 2016 soll er sich dem IS im Irak angeschlossen haben und bis März 2017 als Kämpfer für die islamistische Organisation tätig gewesen sein.

Treppeneinsturz auf Schulbaustelle: Zwei Arbeiter in Gronau ums Leben gekommen

Bei einem Treppeneinsturz auf einer Schulbaustelle im nordrhein-westfälischen Gronau sind zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unglück am Donnerstag verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt, wie die Stadt Gronau am Donnerstagabend mitteilte.

Textgröße ändern: