English Woman's Journal - Generalstaatsanwaltschaft kündigt nach Buschbränden auf Hawaii Untersuchung an

Generalstaatsanwaltschaft kündigt nach Buschbränden auf Hawaii Untersuchung an


Generalstaatsanwaltschaft kündigt nach Buschbränden auf Hawaii Untersuchung an
Generalstaatsanwaltschaft kündigt nach Buschbränden auf Hawaii Untersuchung an / Foto: Sébastien VUAGNAT - AFP

Nach den verheerenden Buschbränden auf Hawaii hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Untersuchung angekündigt. Es werde eine "umfassende Überprüfung" der von den Behörden getroffenen Entscheidungen "im Vorfeld, während und nach den Waldbränden auf den Inseln Maui und Hawaii" geben, erklärte das Büro von Generalstaatsanwältin Anne Lopez am Freitag (Ortszeit). Die Zahl der Toten stieg nach Angaben der Behörden auf 67 an.

Textgröße ändern:

Indes nimmt die Kritik am Umgang der Behörden mit der verheerenden Naturkatastrophe zu. Zahlreiche Bewohner kritisierten, sie seien nicht durch Sirenen vor dem Feuer gewarnt worden und warfen den Verantwortlichen Versagen vor.

Sie hätten sich nur auf Mund-zu-Mund-Propaganda und Gerüchte verlassen können, sagte der Einwohner William Harry bei seiner Rückkehr in die fast vollständig ausgebrannte Stadt Lahaina der Nachrichtenagentur AFP. "Wo ist die Regierung? Wo sind sie?", rief ein anderer Mann, der seinen Namen nicht nennen wollte.

"Während die Löscharbeiten weitergehen, wurden heute (...) zwölf weitere Todesopfer durch das Feuer (...) in Lahaina bestätigt", teilten die Behörden auf der Insel Maui am Freitag mit. Damit habe sich die Zahl der Todesopfer auf 67 erhöht, hieß es weiter. In einer vorherigen Bilanz war von mindestens 55 Toten die Rede gewesen.

Auf Maui und der benachbarten Insel Hawaii - auch bekannt als Big Island - waren am Dienstag Busch- und Waldbrände ausgebrochen. Heftige Winde führten zu einer rasanten Ausbreitung der Flammen. Der Gouverneur von Hawaii, Josh Green, sagte, die Flammen hätten die Stadt Lahaina im Westen vom Maui zu 80 Prozent zerstört. Tausende Menschen wurden obdachlos. Viele sprangen auf der Flucht vor den Flammen ins Meer.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Schlägerei auf Supermarktparkplatz in Sachsen: 43-Jähriger stirbt

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Männern auf einem Supermarktparkplatz in Sachsen ist ein 43-Jähriger gestorben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags gegen einen 27-Jährigen, wie die Polizeidirektion Chemnitz am Freitag mitteilte.

Bewaffnete Frontdienste im Irak: Prozess gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Die Anklage wirft dem 43-Jährigen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vor. Im Januar 2016 soll er sich dem IS im Irak angeschlossen haben und bis März 2017 als Kämpfer für die islamistische Organisation tätig gewesen sein.

Treppeneinsturz auf Schulbaustelle: Zwei Arbeiter in Gronau ums Leben gekommen

Bei einem Treppeneinsturz auf einer Schulbaustelle im nordrhein-westfälischen Gronau sind zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unglück am Donnerstag verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt, wie die Stadt Gronau am Donnerstagabend mitteilte.

Philippinen: Behörden erhöhen Warnstufe nach Ausbruch des Vulkans Mayon

Nach einem Ausbruch des Vulkans Mayon auf den Philippinen haben die Behörden des südostasiatischen Landes die Warnstufe erhöht. Das nationale Vulkaninstitut erhöhte am Freitag die Warnstufe auf seiner Skala von null bis fünf von zwei auf drei und rief zur Evakuierung in einem Umkreis von sechs Kilometern um den Krater auf. Der Mayon schleuderte bei seinem Ausbruch eine dunkle Aschesäule rund 3000 Meter in den Himmel.

Textgröße ändern: