English Woman's Journal - Wegen Drogenhandels in großem Stil mehrere Objekte in Berlin durchsucht

Wegen Drogenhandels in großem Stil mehrere Objekte in Berlin durchsucht


Wegen Drogenhandels in großem Stil mehrere Objekte in Berlin durchsucht
Wegen Drogenhandels in großem Stil mehrere Objekte in Berlin durchsucht / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Wegen Drogenhandels in großem Stil haben Ermittler in Berlin mehrere Objekte durchsucht und dabei eine halbe Million Euro Bargeld beschlagnahmt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, nahmen an dem Einsatz am Dienstag insgesamt 90 Spezialkräfte und andere Beamte teil. Sie durchsuchten fünf Wohnungen und zwei Geschäftsräume sowie fünf Bankschließfächer, die dem 35-jährigen Beschuldigten, dessen Ehefrau oder weiteren Familienangehörigen zuzuordnen sein sollen.

Textgröße ändern:

Die Objekte befanden sich demnach in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Neukölln. Die Beamten beschlagnahmten Geschäftsunterlagen, Mobiltelefone sowie Firmenanteile und Vermögen im Wert von mehr als einer Million Euro - davon rund 500.000 Euro in bar. Zudem nahmen sie sechs scharfe Schusswaffen mit tausend Schuss Munition, nicht zugelassene Pyrotechnik, "betäubungsmittelsuspekte Substanzen" sowie unversteuerten Shisha-Tabak mit.

Der 35-Jährige soll den Angaben zufolge mit Marihuana, Haschisch und Kokain im mittleren dreistelligen Kilogrammbereich gehandelt haben. Außerdem habe er eine Kriegswaffe zum Kauf angeboten, teilten die Behörden mit. Die Ermittlungen gegen den Mann basierten demnach auf Daten des Kryptierungsanbieters Encrochat. Infolge der Entschlüsselung der von Kriminellen genutzten Software wurden in Deutschland bereits tausende Strafverfahren eingeleitet.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Treppeneinsturz auf Schulbaustelle: Zwei Arbeiter in Gronau ums Leben gekommen

Bei einem Treppeneinsturz auf einer Schulbaustelle im nordrhein-westfälischen Gronau sind zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unglück am Donnerstag verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt, wie die Stadt Gronau am Donnerstagabend mitteilte.

Philippinen: Behörden erhöhen Warnstufe nach Ausbruch des Vulkans Mayon

Nach einem Ausbruch des Vulkans Mayon auf den Philippinen haben die Behörden des südostasiatischen Landes die Warnstufe erhöht. Das nationale Vulkaninstitut erhöhte am Freitag die Warnstufe auf seiner Skala von null bis fünf von zwei auf drei und rief zur Evakuierung in einem Umkreis von sechs Kilometern um den Krater auf. Der Mayon schleuderte bei seinem Ausbruch eine dunkle Aschesäule rund 3000 Meter in den Himmel.

Kassel-Calden: Brandanschlag auf Baustelle von Rüstungs-Logistikzentrum

Auf der Baustelle eines Rüstungs-Logistikzentrums am Flughafen Kassel-Calden in Hessen ist es zu einem womöglich politisch motivierten Brandanschlag gekommen. In der Nacht zu Freitag standen in dem Gewerbegebiet, in dem derzeit das Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entsteht, drei Baufahrzeuge in Flammen, wie die Polizei in Kassel mitteilte.

Noch härtere Strafe bei Berufung gegen mutmaßliche Giftpilzmörderin in Australien

Im Berufungsprozess zum Aufsehen erregenden Fall einer mutmaßlichen Giftpilzmörderin in Australien ist die Verteidigung mit ihrer Forderung nach Aufhebung der Haftstrafe gescheitert. Stattdessen verhängte der Richter am Freitag eine noch härtere Strafe gegen die bereits im vergangenen Jahr verurteilte Erin Patterson. Unter Verweis auf deren "schockierende Kriminalität" verurteilte der zuständige Richter Stephen McLeish die 52-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung.

Textgröße ändern: