English Woman's Journal - Mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kitas in Frankfurt am Main

Mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kitas in Frankfurt am Main


Mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kitas in Frankfurt am Main
Mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kitas in Frankfurt am Main / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

In Frankfurt am Main hat es nach Angaben der Stadt innerhalb von drei Monaten mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kindergärten gegeben. Im Verdacht stünden drei Mitarbeiter verschiedener Träger, teilte die Stadt am Dienstagabend mit. Insgesamt sollen sieben Kinder betroffen sein.

Textgröße ändern:

"Wir arbeiten mit allen zuständigen Institutionen zusammen, um die Aufklärung der Verdachtsfälle vollumfänglich zu unterstützen", erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Der Schutz der Kinder sei das höchste Gut.

Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft der Mainmetropole Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Kitas aufgenommen. Insgesamt drei Anzeigen seien eingegangen, wie die Behörde mitteilte. Zwei davon richteten sich gegen einen Erzieher. Diese wurden erstattet, nachdem ein vorheriges Ermittlungsverfahren gegen diesen Erzieher wegen des gleichen Verdachts gegenüber einem dritten Kind wegen mangelnden Tatverdachts im Mai eingestellt worden war.

Die aktuellen Anzeigen werfen ihm vor, zwischen Oktober und 2022 und Juni 2023 ein fünfjähriges Kind mehrfach mit reibenden Bewegungen im Intimbereich und ein sechsjähriges Kind unterhalb der Kleidung im Intim- und Brustbereich berührt zu haben.

Die dritte Anzeige richtet sich gegen einen Mitarbeiter einer anderen Kita. In diesem Fall soll der Erzieher ein dreijähriges Kind im Intimbereich berührt und geküsst haben. Die Ermittlungen dauerten nach Angaben der Staatsanwaltschaft an. Hinweise für einen Zusammenhang zwischen den Vofällen in den beiden Einrichtungen gebe es derzeit nicht.

Nach Angaben der Stadt ist ein Verdachtsfall gegen einen weiteren Mitarbeiter einer Kita bereits abgeschlossen. Dabei sei der Verdacht auf sexuelle Übergriffe nicht bestätigt worden, hieß es. Dennoch sei der Mitarbeiter nicht mehr in der Kita tätig.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Bewaffnete Frontdienste im Irak: Prozess gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Die Anklage wirft dem 43-Jährigen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vor. Im Januar 2016 soll er sich dem IS im Irak angeschlossen haben und bis März 2017 als Kämpfer für die islamistische Organisation tätig gewesen sein.

Treppeneinsturz auf Schulbaustelle: Zwei Arbeiter in Gronau ums Leben gekommen

Bei einem Treppeneinsturz auf einer Schulbaustelle im nordrhein-westfälischen Gronau sind zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unglück am Donnerstag verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt, wie die Stadt Gronau am Donnerstagabend mitteilte.

Philippinen: Behörden erhöhen Warnstufe nach Ausbruch des Vulkans Mayon

Nach einem Ausbruch des Vulkans Mayon auf den Philippinen haben die Behörden des südostasiatischen Landes die Warnstufe erhöht. Das nationale Vulkaninstitut erhöhte am Freitag die Warnstufe auf seiner Skala von null bis fünf von zwei auf drei und rief zur Evakuierung in einem Umkreis von sechs Kilometern um den Krater auf. Der Mayon schleuderte bei seinem Ausbruch eine dunkle Aschesäule rund 3000 Meter in den Himmel.

Kassel-Calden: Brandanschlag auf Baustelle von Rüstungs-Logistikzentrum

Auf der Baustelle eines Rüstungs-Logistikzentrums am Flughafen Kassel-Calden in Hessen ist es zu einem womöglich politisch motivierten Brandanschlag gekommen. In der Nacht zu Freitag standen in dem Gewerbegebiet, in dem derzeit das Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entsteht, drei Baufahrzeuge in Flammen, wie die Polizei in Kassel mitteilte.

Textgröße ändern: