English Woman's Journal - Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr

Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr


Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr
Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr / Foto: Nicolas TUCAT - AFP/Archiv

Trotz intensiven Regens in einigen Landesteilen haben in Frankreich derzeit 119 Kommunen kein eigenes Trinkwasser mehr. Dies betreffe etwa 30.000 Einwohner, sagte Umweltminister Christophe Béchu am Dienstag dem Sender France Inter. "Die Tatsache, dass es derzeit regnet, bedeutet nicht, dass die Dürre beendet ist", betonte der Minister. Derzeit seien noch 62 Prozent der Grundwasserspeicher nicht ausreichend gefüllt. In einem Fünftel der Speicher sei der Wasserstand sogar sehr niedrig.

Textgröße ändern:

Die derzeitigen Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gehen auf die schlimme Trockenheit des vergangenen Sommers und den ausbleibenden Niederschlag im Herbst und Winter zurück. Der Regen im Frühjahr hatte die Grundwasserspeicher kaum aufgefüllt, da ein Großteil des Wassers von den Pflanzen aufgenommen wurde.

Ende Juli befanden sich noch 31 von insgesamt 101 Départements im Dürre-Alarmzustand. Dies ist mit örtlich unterschiedlichen Einschränkungen des Wasserverbrauchs verbunden. Es dürfen etwa keine privaten Pools befüllt, Rasen gesprengt oder Gärten bewässert werden.

Im extrem trockenen Sommer 2022 hatten mehr als 700 französische Kommunen kein eigenes Trinkwasser mehr. "Ich denke, wir werden darunter bleiben, aber wir werden sehr wachsam sein", betonte der Minister.

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Französischer Präsidentschaftskandidat Philippe von Untersuchungsrichtern befragt

Der französische Mitte-Rechts-Kandidat Edouard Philippe hat sich knapp sechs Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich wegen Veruntreuungsverdachts Fragen von Untersuchungsrichtern stellen müssen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus mit dem Fall vertrauten Kreisen. Zwei Untersuchungsrichter stuften Philippe demnach in dem Fall als "unterstützten Zeugen" ein.

Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina

Beim Absturz eines italienischen Armeehubschraubers in Bosnien-Herzegowina sind vier Mitglieder der EU-geführten Mission Eufor Althea ums Leben gekommen. Elf weitere Insassen wurden nach Krankenhausangaben bei dem Unglück am Donnerstag verletzt. Zur Nationalität der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen

Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen schlägt der Bericht über einen kuriosen Namenstrick der US-Demokraten im Bundesstaat Alaska hohe Wellen. Präsident Donald Trump warf den Demokraten am Donnerstag "Wählerbetrug" vor und deutete an, er könne das Abstimmungsergebnis in Alaska nach der Wahl am Dienstag in Frage stellen. Der republikanische Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, ordnete eine Untersuchung der Strafverfolgungsbehörde DPS an.

Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Regensburg hat die Polizei zwei Leichen in der Ruine gefunden. Sie seien von den Einsatzkräften nach dem Betreten des beschädigten Gebäudes entdeckt und geborgen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Deren Identität war demnach noch nicht geklärt.

Textgröße ändern: