English Woman's Journal - Drei Männer ertrinken in Bayern bei Arbeitsunfall in Kanalisationsschacht

Drei Männer ertrinken in Bayern bei Arbeitsunfall in Kanalisationsschacht


Drei Männer ertrinken in Bayern bei Arbeitsunfall in Kanalisationsschacht
Drei Männer ertrinken in Bayern bei Arbeitsunfall in Kanalisationsschacht / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Bei einem Arbeitsunfall sind in Bayern drei Männer im Alter von 20, 27 und 28 Jahren in einem Kanalisationsschacht ertrunken. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, ereignete sich der Vorfall am späten Dienstagvormittag auf dem Firmengelände eines Entsorgungs- und Recyclingunternehmens in der Gemeinde Weyarn. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte ein Angestellter des Betriebs in einem wassergefüllten Gullyschacht gearbeitet.

Textgröße ändern:

Als der Kontakt zu ihm abbrach, stiegen zwei seiner Kollegen in den Schacht, um ihm zu helfen. Danach war von allen dreien kein Lebenszeichen mehr zu vernehmen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Taucher suchten in dem Schacht und dem darunter liegenden Kanal nach den Vermissten, fanden diese aber wegen des hohen Wasserstands zunächst nicht.

Dies gelang erst, nachdem der Wasserstand mit technischen Mitteln hatte gesenkt werden können. Für die drei Männer aus der Region kam jedoch jede Hilfe zu spät. Nach ihrer Bergung konnte ein Notarzt nur noch ihren Tod feststellen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Dazu leitete die Kriminalpolizei Ermittlungen ein.

D.W.Robertson--EWJ

Empfohlen

Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina

Beim Absturz eines italienischen Armeehubschraubers in Bosnien-Herzegowina sind vier Mitglieder der EU-geführten Mission Eufor Althea ums Leben gekommen. Elf weitere Insassen wurden nach Krankenhausangaben bei dem Unglück am Donnerstag verletzt. Zur Nationalität der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen

Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen schlägt der Bericht über einen kuriosen Namenstrick der US-Demokraten im Bundesstaat Alaska hohe Wellen. Präsident Donald Trump warf den Demokraten am Donnerstag "Wählerbetrug" vor und deutete an, er könne das Abstimmungsergebnis in Alaska nach der Wahl am Dienstag in Frage stellen. Der republikanische Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, ordnete eine Untersuchung der Strafverfolgungsbehörde DPS an.

Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Regensburg hat die Polizei zwei Leichen in der Ruine gefunden. Sie seien von den Einsatzkräften nach dem Betreten des beschädigten Gebäudes entdeckt und geborgen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Deren Identität war demnach noch nicht geklärt.

Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen

In einem Fall von großangelegtem Betrug mit Kreditkartendaten mit dreistelligem Millionenschaden in Rheinland-Pfalz sind alle neun Angeklagten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Landgericht Koblenz forderte umfangreiche Nachermittlungen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Ohne diese Nachermittlungen könne die Kammer keinen dringenden Tatverdacht feststellen.

Textgröße ändern: